Simon Fraser, 11. Lord Lovat

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Simon „der Fuchs“ Fraser

Simon Fraser, 11. Lord Lovat (* um 1667; † 1747) war ein schottischer Clanführer des 18. Jahrhunderts. Wegen seiner Teilnahme an der Schlacht bei Culloden wurde Fraser hingerichtet. Er war der letzte Mann, der auf dem Tower Hill in London geköpft wurde.

Fraser stammte aus dem Clan der Frasers, die ein größeres Gebiet von Inverness bis über Loch Ness hinaus beherrschten. Im Osten grenzte das Gebiet der Frasers an das der Grants, in Westen an das Gebiet des Clans der MacKenzies.

Fraser wechselte oft die Seiten zwischen den Jakobiten und dem Haus Hannover auf dem britischen Thron. Er neigte allerdings mehr der Seite der Stuarts zu und hielt sich deshalb auch lange im Exil in Frankreich auf. Zurückgekehrt nach Schottland, erreichte er in langen Rechtsstreiten, dass er seinen Besitz zurückerhielt.

Nachdem er jedoch während des Jakobitenaufstandes von 1745 wieder die Seite der Aufständischen unterstützt hatte, musste er untertauchen. Nach mehrmonatiger Flucht wurde er gefangen genommen, vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt.

Vorgänger Amt Nachfolger
Thomas Fraser Lord Lovat
1699–1747
Thomas Alexander Fraser