Skuteč

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Skuteč
Wappen von Skuteč
Skuteč (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Pardubický kraj
Bezirk: Chrudim
Fläche: 3542 ha
Geographische Lage: 49° 51′ N, 16° 0′ O49.84638888888915.995833333333410Koordinaten: 49° 50′ 47″ N, 15° 59′ 45″ O
Höhe: 410 m n.m.
Einwohner: 5.168 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 539 73 - 539 74
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 13
Verwaltung
Bürgermeister: Pavel Novotný (Stand: 2006)
Adresse: Palackého náměstí 133
539 73 Skuteč
Gemeindenummer: 572241
Website: www.skutec.cz

Skuteč (deutsch Skutsch) ist eine Kleinstadt im ostböhmischen Okres Chrudim, sie liegt nordöstlich von der Stadt Hlinsko.

Geschichte[Bearbeiten]

Skuteč wurde erstmals 1289 urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Besitz der königlichen Kammer. Ab Anfang des 14. Jahrhunderts besaß es den Status einer Untertanenstadt und gehörte zur Herrschaft Rychmburk. Nach 1538 wird es als Städtchen bezeichnet.

Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich Skuteč zu einem Zentrum der Schuh- und Textilindustrie. In der Nähe der Stadt befinden sich Steinbrüche, in dem hochwertiger Granit abgebaut wird.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadt Skuteč gehören die Ortsteile Borek, Hněvětice (Hniewietitz), Lažany (Laschan), Lešany (Leschan), Lhota u Skutče (Lhota b. Skutsch), Nová Ves (Neudorf), Radčice (Ratschitz), Skuteč (Skutsch), Skutíčko (Skutitschko), Štěpánov (Stefanau), Zbožnov (Boschnau), Žďárec u Skutče (Schdaretz) und Zhoř (Shorsch).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Zvěřina-Haus (Zvěřinův dům) mit Gewölben aus dem 16. Jahrhundert.
  • Die gotische Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde 1550 im Stil der Renaissance umgebaut.
  • Die Stadtkirche Corpus Christi wurde 1385–1391 nach Plänen des Prager Baumeisters Peter Loutka im Auftrag des Smil Flaška von Pardubitz errichtet.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Skuteč – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)