Sophie B. Hawkins

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Sophie B. Hawkins (2006)

Sophie Ballantine Hawkins (* 1. November 1967 in New York) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin.

Leben[Bearbeiten]

Ihr erstes AlbumTongues and Tails erschien im April 1992. Es wurde von der Kritik positiv aufgenommen, brachte ihr eine Grammy-Nominierung als Best New Artist ein und war ihr kommerziell erfolgreichstes Album. Die Single Damn I Wish I Was Your Lover erreichte Platz 5 in den US-Charts.

Das zweite Album Whaler wurde im August 1994 veröffentlicht. Auch dieses Mal erreichte sie mit der im Frühjahr 1995 ausgekoppelten Single As I Lay Me Down die Top Ten und verblieb damit 67 Wochen lang in den Billboard Charts.

Vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums Timbre im Sommer 1999 gab es eine Auseinandersetzung mit ihrer Plattenfirma über die Verwendung eines Banjos in dem Song Lose Your Way. Sie ließ eine erweiterte Version dieses Albums im Frühjahr 2001 auf ihrem eigenen Label Trumpet Swan Productions erscheinen. Auch ihr Album Wilderness wurde hier im Frühjahr 2004 veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihr das Live-Doppelalbum Sophie B. Hawkins Live - Bad Kitty Board Mix, welches in Seattle und Sydney entstandene Aufnahmen ihrer letzten Tour durch die USA und Australien enthält. Im Jahr 2005 erschien das Lied One True Heart, ein Duett mit dem Sänger John Sutherland, für den Film Nussknacker und Mausekönig. Das Lied war nicht als Single erhältlich, findet sich aber auf dem Soundtrack zum Film. Außerdem ist im Bonusmaterial der DVD ein Musikvideo mit Hawkins und Sutherland zu finden.

Sophie B. Hawkins spielt auf ihren Platten und bei ihren Auftritten zahlreiche Instrumente – Gitarren, Keyboards, Piano und Percussion – selbst. Musikalisch beeinflusst ist sie von Rock, Jazz und afrikanischer Musik. Die Texte ihrer Lieder beschäftigen sich mit vielen Schattierungen menschlichen Gefühlslebens, anscheinend oft auch mit Bezügen zur eigenen Biographie wie bei den mehrfachen Anspielungen auf Bisexualität in den Texten zu Timbre. Einen Teil dieser Bezüge beleuchtet der Dokumentarfilm The Cream Will Rise von Gigi Gaston.

Am 17. November 2008 wurde sie Mutter eines Sohnes.

Sophie B. Hawkins engagiert sich auch sozial, insbesondere für Frauenrechte und Tierschutz.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1992 Tongues and Tails 34
(17 Wo.)
15
(9 Wo.)
46
(2 Wo.)
51
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. April 1992
1994 Whaler 50
(30 Wo.)
43
(4 Wo.)
46
(4 Wo.)
65
(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Juli 1994

Weitere Alben:

  • 1999: Timbre (DE #87)
  • 2002: The Best of
  • 2003: Damn I Wish I Was Your Lover
  • 2004: Wilderness
  • 2006: Live: Bad Kitty Board Mix
  • 2012: The Crossing

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen[1] Anmerkungen
DE AT CH UK US
1992 Damn I Wish I Was Your Lover
Tongues and Tails
15
(21 Wo.)
11
(11 Wo.)
14
(9 Wo.)
5
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1992
California Here I Come
Tongues and Tails
77
(6 Wo.)
53
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1992
1993 I Want You
Tongues and Tails
49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
1994 Right Beside You
Whaler
17
(28 Wo.)
8
(13 Wo.)
13
(12 Wo.)
56
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1994
Don't Don't Tell Me No
Whaler
69
(10 Wo.)
36
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1994
1995 As I Lay Me Down
Whaler
55
(12 Wo.)
24
(6 Wo.)
6
(44 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1995
1996 Only Love (The Ballad Sleeping Beauty)
Whaler
49
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1996

Auszeichnungen[Bearbeiten]

RSH-Gold

  • 1995: in der Kategorie „Kraftrille des Jahres“[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE CH UK US
  2. RSH-Gold Verleihung 1995