Spielregel

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Dieser Artikel erläutert die Spielregeln bei Gesellschaftsspielen. Zu den Spielregeln im Sport siehe Wettkampfregel, zum französischen Spielfilm von Jean Renoir aus dem Jahr 1939 siehe Die Spielregel.

Die Spielregel definiert Teilnehmerzahl, Voraussetzungen und Ablauf von Spielen. Oft liegt sie in gedruckter Form den zu erwerbenden Spielen bei oder aber sie wird mündlich überliefert oder vom Spielführenden festgelegt.

Inhalt von Spielregeln[Bearbeiten]

  • Anzahl, Alter, Position (z. B. im Kreis sitzen) der Mitspieler
  • Voraussetzungen und Anordnung der Spielteile bei Spielbeginn
  • Reihenfolge und Charakter der Aktionen der Teilnehmer
  • Spielziel und Bedingungen für das Spielende
  • Bewertungsgrundlagen

Für manche Spiele (etwa Mensch ärgere Dich nicht, Doppelkopf etc.) existieren eine Vielzahl von Varianten, so dass es notwendig sein kann, sich vor Spielbeginn über die Anwendung einzelner Regeln zu einigen.

Spezielle Spielregeln[Bearbeiten]

  • Spiele vom Typ Nomic erlauben explizit die Änderung von Spielregeln durch die Spieler. Es handelt sich hierbei um selbstreferentielle Spiele.
  • Ziel mancher Spiele ist es die Spielregel, die nur dem Spielführer bekannt ist, durch Versuch und Irrtum erst herauszufinden. Beispiel: „Eleusis“, bzw. „New Eleusis“ von Robert Abbott.

Redewendung[Bearbeiten]

Der Begriff Spielregel erfährt auch außerhalb eines Spielrahmens Verwendung. So wird oft von der Einhaltung von Spielregeln gesprochen, wenn man damit bekunden möchte, dass sich jemand an die üblichen Gepflogenheiten in einem Bereich oder einer Einrichtung (Demokratie, Diplomatie, Firma usw.) hält.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Spielregel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen