Stefan von und zu Liechtenstein

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Prinz Stefan von und zu Liechtenstein (* 14. November 1961 in Klagenfurt, Österreich) ist der liechtensteinische Botschafter in Berlin.

In der Regel wird der Name zu Prinz Stefan von Liechtenstein verkürzt. Als liechtensteinischem Prinzen gebührt ihm die Anrede Durchlaucht, als liechtensteinischem Botschafter die Anrede Exzellenz.

Karriere[Bearbeiten]

Er studierte bis 1987 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck. Als Schwerpunkte im Studium wurden Marketing, Bankbetriebslehre und Wirtschaftsgeschichte gewählt.

Von 1988 bis 1995 folgte eine Tätigkeit für die UBS, die grösste Schweizer Bank, in Zürich und Frankfurt/Main. Zudem war der Prinz parallel für die Boston Consulting Group tätig. Darüber hinaus organisierte er das Familiengut.

Nach der Tätigkeit in der freien Wirtschaft war er Botschafter bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Bern; seit März 2007 amtiert er als Botschafter bei der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Ehrenamtlich betätigt sich Stefan von Liechtenstein im Landschaftsschutz und bei der Förderung des Jugendsportes.

Familie[Bearbeiten]

Stefan von und zu Liechtenstein ist der zweite Sohn von Prinz Alexander von und zu Liechtenstein (1929–2012), einem Nachfahren von Fürst Johann I. Josef. Seine Mutter Josephine geborene Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (* 1937) ist eine Tochter von Karl zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg. Stefan von Liechtenstein ist ein Cousin fünften Grades von Erbprinz Alois von Liechtenstein. Seit 1988 ist er verheiratet mit Prinzessin Florentine von und zu Liechtenstein, geb. Gräfin von Thun und Hohenstein (* 1963). Das Paar lernte sich beim Studium in Innsbruck kennen. Es gingen vier Kinder aus der Ehe hervor: Lukas (* 1990), Konrad (* 1992), Anna (* 1994) und Rita (* 1999).

Weblink[Bearbeiten]