Anrede

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Die Anrede ist die Bezeichnung, mit der man eine Person oder Personengruppe anredet, das heißt über die Sprache sozialen Kontakt zu ihr herstellt und aufrechterhält.

Für die Anrede werden verwendet: Name, also gegebener Name (Vorname, Rufname, Taufname, Milchname und dergleichen) und Familienname; Namenszusatz wie ein Berufstitel; Bezeichnung der Personenkategorie wie Herr, Frau, Dame; an Stelle der Namen Pronomen der 2. Person Singular (du/Du), der 2. Person Plural (ihr/Ihr), der 3. Person Singular (er/Er) und der 3. Person Plural (sie/Sie); Ausdrücke der Wertschätzung, beispielsweise Adjektive wie gnädig („gnädige Frau“), geehrt („sehr geehrter Herr“), ehrenwert, erhaben, wohlgeboren; Bezeichnungen der Beziehung zwischen Anredendem und Angeredetem, beispielsweise Kamerad, Genosse, Bruder. Diese Bestandteile der Anrede werden allein oder in Kombinationen verwendet.

Die Anredeform ist verschieden nach geographischem Gebiet, nach Alter und gesellschaftlicher Stellung der angeredeten Person, nach gesellschaftlicher Beziehung des Anredenden zum Angeredeten, nach der augenblicklichen Situation, beispielsweise in intimem Dialog oder in förmlicher Öffentlichkeit, und nach der Form der Kommunikation, ob mündlich oder schriftlich. Sie unterliegt zudem zeitlichen Veränderungen. Der Gebrauch von Namenszusätzen unterliegt gesellschaftlichen Regeln, die sich bei der mündlichen und schriftlichen Anrede teilweise unterscheiden. Die korrekte Anrede gesellschaftlich hochstehender Personen ist häufig protokollarisch geregelt.

Während in hierarchischen Organisationen (beispielsweise dem Militär oder nichtdemokratischen Staaten) Anreden fest vorgeschrieben sind, werden Anreden in einer lockeren Gesellschaft meist eine Höflichkeitsbekundung, die auch Respekt vor den Leistungen des Erwerbs eines akademischen Grades oder eines Amtes zollt. In der Korrespondenz sind die Anreden enger an die Gepflogenheiten gebunden als bei der mündlichen Kommunikation. Die Anrede und Begrüßung ist als Eingangsformel und Einleitung bei Reden üblich.

Allgemeines[Bearbeiten]

Durch die Auswahl der Anrede können subtile Botschaften übermittelt werden. In Österreich ist die Benutzung von akademischen oder Ämtertiteln in der Anrede Pflicht für ein gesittetes Ansprechen der Person, in Deutschland ist es eher eine übliche Form des Gebrauchs, da das Recht auf das Führen eines akademischen Grades wie z.B. Doktor oder einer Amtsbezeichnung wie z.B. Professor nicht den Anspruch auf Anrede mit selbigen beinhaltet. Adelstitel sind in Österreich seit dem Ende des Ersten Weltkrieges abgeschafft, in Deutschland sind sie seit der Gesetzgebung von 1928 zum Teil des Nachnamens geworden. Mit diesen Änderungen im Ergebnis der Fürstengesetze der Weimarer Republik wurden auch andere externe Namenszusätze Bestandteil des bürgerlichen Namens, wie „gen.“ (als Namensteil: genannt).

Die Anrede in feudalistischen oder diktatorischen Staaten wurde zur sprachlichen Vermittlung von Rängen und Funktionen, aber auch zur Festigung von Macht benutzt (wie Fürst, Graf, Führer, Generalsekretär, Herr). Im Gegensatz dazu steht eine einheitliche Anrede für jedes Mitglied für den Versuch, die Gleichberechtigung aller Menschen darzustellen (Bürger, Genosse, Herr/Frau). Beispielsweise stellte die Anrede Genosse in der DDR für Soldaten der Nationalen Volksarmee das Unterordnen und Einbeziehen in das bestehende Staatssystem dar, insbesondere waren hier die Gewohnheiten der Sowjetunion übernommen worden, alle Menschen mit Towarischtsch zu bezeichnen.

Die Anrede unterscheidet sich von der Begrüßungsformel, die wesentliche Unterschiede in der mündlichen und der brieflichen Benutzung aufweist: „Hallo“, „Sehr geehrte Damen und Herren“ (dazu siehe auch Honorificum). Gewöhnliche Anschreiben innerhalb von Behörden enthalten keinerlei Anrede oder Schlussformeln. Bei der Anrede wird auf die Doppeldeklination verzichtet. Lautet die offizielle Form „Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel“, so wird bei der Anrede „Frau Bundeskanzlerin“ genutzt.

Anreden in Deutschland, Österreich und der Schweiz[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Bei der Anrede von Inhabern öffentlicher Ämter und Funktionen wird in der Regel je nach Geschlecht ein „Herr“ oder „Frau“ vor den Titel oder die Amtsbezeichnung gesetzt, jedoch ohne Nennung des Nachnamens. Üblicherweise wird der Name im Schriftverkehr nur in der Postanschrift genannt.

Die Inhaber hoher öffentlicher Ämter ausländischer Staaten, bevorzugt Staatsoberhäupter, sofern diese nicht Monarchen sind, Regierungschefs und sonstige Mitglieder der Regierung erhalten zumindest im schriftlichen Gebrauch ebenfalls oft den Exzellenzentitel. Für Monarchen dagegen gilt oft das Anrecht auf eine spezifische Anrede. Gleiches gilt für deutsche Amtsträger, soweit sie ein Ausländer anschreibt, ein Franzose richtet einen Brief an „Seine Exzellenz den Herrn Bundespräsidenten“, ein Deutscher oder Schweizer schreibt nur „Herr Bundespräsident“. Dabei gilt es zu bedenken, dass ein Schreiben an ein fremdes Staatsoberhaupt ein Vorrecht anderer Staatsoberhäupter ist. Das Schreiben an ein fremdes Staatsoberhaupt wird besser an den Büroleiter oder Sekretär gerichtet, mit der Bitte um Weiterleitung des Inhalts an das Staatsoberhaupt durch Vortrag oder ein zweites Schreiben dem Staatsoberhaupt vorzulegen. Mitunter werden aber bei internationalen Konferenzen im politischen Bereich auch alle lokalen Amtsträger als „Exzellenz“ bezeichnet.

Einen ehemaligen Amtsträger nennt man umgangssprachlich zum Beispiel einen Altbundespräsidenten. Im offiziellen Gebrauch lautet die genaue Anrede mit dem vormaligen Titel oder man spricht den ehemaligen Amtsträger auch mit dem Namen an. Beispielsweise ist der ehemalige Bundespräsident in Deutschland (nicht aber in der Schweiz) immer noch „Herr Bundespräsident“, ebenso der ehemalige Bundeskanzler immer noch „Herr Bundeskanzler“. Dementgegen dürfen ehemalige Beamte, die eine hohe Bezeichnung als Amtsbezeichnung führten, diese nicht mehr führen, wenn sie disziplinarisch entlassen wurden oder die Führung durch die zuständige Behörde aufgehoben wurde.

Wissenschaft[Bearbeiten]

Zu unterscheiden ist zunächst zwischen akademischen Graden (die man in einem Studium selbst erwirbt) und Titeln (die man verliehen bekommt). Geläufige Beispiele für Grade sind Bachelor, Master, Magister, Diplom und Doktor; geläufigster Berufs- bzw. Ehrentitel oder Amtsbezeichnung ist der Professor. Aufgrund der Habilitation sind noch der entsprechende Grad (habil.) bzw. Titel (Privatdozent) erwähnenswert.

Bei den Graden unterhalb des Doktors, z. B. beim Bachelor, Magister oder Diplom, ist in Deutschland die Nennung in der Anschrift selten geworden (Herrn Dipl.-Inform. Peter Muster), in der Anrede gänzlich unüblich. Lediglich im Hochschulbereich oder im öffentlichen Dienst ist es noch anzutreffen.

Beim Doktorgrad verhält sich dies anders; dieser Grad wird üblicherweise in Anschrift wie auch Anrede genannt, dann allerdings stets abgekürzt (Dr., nicht: Doktor). Die zum Doktorgrad gehörende Spezifikation der Fachrichtung findet in der Anschrift bei Medizinern (Dr. med.) meistens, in anderen Fachrichtungen seltener Erwähnung, in der Anrede grundsätzlich nicht (Sehr geehrter Herr Dr. Peters, nicht: Sehr geehrter Herr Dr. med. Peters). In der Anschrift werden sowohl mehrfache Doktorgrade wie auch der Hinweis auf eine eventuelle Habilitation gewürdigt (Frau Dr. Dr. Silke Hofmann, Herr Dr. med. habil. Klaus Hermanns, Herr Dr.-Ing. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Paul Steffens), in der Anrede nennt man grundsätzlich nur den Doktor, und auch nur einmal (Sehr geehrter Herr Dr. Steffens).[1]

Bei den Titeln sind in Deutschland für die Anrede der Privatdozent (habilitierter Wissenschaftler ohne Professur, aber mit Lehrbefugnis) und der Professor (mit oder ohne Habilitation) von Interesse. Der Privatdozent (kurz „Priv.-Doz.“ oder auch „PD“) wird nur in der Anschrift sowie in offiziellen Bezeichnungen aller Art genannt (Chefarztpraxis PD Dr. med. Stüben). In der Anrede entfällt dieser Titel, nicht aber der Doktorgrad (Sehr geehrter Herr Dr. Stüben). Beim Professor verhält sich dies anders; er findet sowohl in der Anschrift Erwähnung (Frau Prof. Dr. Silke Schneider) als auch in der Anrede (Sehr geehrte Frau Professorin Schneider), wobei er in der Anschrift abgekürzt wird und in der Anrede nicht. In der Anrede entfällt bei Professoren der Doktorgrad. Bei der Anrede von Frauen steht es dem Absender anheim, diese mit „Frau Professor“ anzureden oder mit „Frau Professorin“. Etwas gängiger ist die erste Variante in der Anrede, die zweite in anderen Dokumenten aller Art, z. B. Einladungen.[2] In Deutschland ist die Amtsbezeichnung eines weiblichen Professors „Professorin“, da Frauen Amtsbezeichnungen in der weiblichen Form führen müssen.

In der korrekten Anschrift wird ferner für besondere Berufsgruppen, z. B. Architekten, Chef- oder Oberärzten, die Berufsbezeichnung ebenfalls genannt, allerdings gemäß DIN 5008 in der Zeile, die dem Titel bzw. Grad und Namen vorausgeht:

Herrn Chefarzt
Prof. Dr. med. habil. Stefan Erdmann
Chirurgische Abteilung IV
Kreiskrankenhaus Musterdorf
Mustergasse 4a
12345 XY-Stadt

Insbesondere unter Promovierten oder Professoren ist es üblich, in der Anrede nicht den entsprechenden Doktorgrad oder die Amtsbezeichnung zu verwenden. Jedoch kann man die Verwendung auch hier bei der Erwähnung in der 3. Person beobachten. Innerhalb des gleichen Fachgebietes ist auch „Herr Kollege“ bzw. „Frau Kollegin“ als Anrede üblich.

Bei offiziellen Anlässen wird traditionell an Universitäten die förmliche Anrede „(Eure) Spektabilität“ (aus dem Lateinischen „spectabilitas“: „Ehrwürdigkeit“) oder „Spectabilis“ für einen Dekan und „(Eure) Magnifizenz“ (aus dem Lateinischen „magnificentia“: Erhabenheit, Großartigkeit) für einen Rektor verwendet. Prorektoren werden teilweise als „Honorabilis“ angesprochen. Die Bezeichnungen werden sowohl in der schriftlichen als auch der mündlichen Anrede verwendet. Die Anreden werden allerdings nur noch an wenigen Universitäten verwendet und auch hier meist nur bei besonderen Anlässen.[3]

Die folgende Tabelle zeigt eine Gegenüberstellung ausgewählter Grade in der Anschrift, mit jeweils der dazugehörigen korrekten Anrede.

Anschrift Anrede Bemerkung
Herrn Dr. jur. Peter Müller Sehr geehrter Herr Dr. Müller Vorname und Fachrichtung in der Anrede weglassen
Frau Dr. rer. nat. habil. Stefanie Meier Sehr geehrte Frau Dr. Meier Habilitationszusatz in der Anrede weglassen
Herrn Privatdozent Dr. med. Hans Jürgen Schmidt Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt Der PD entfällt in der Anrede
Herrn Prof. Dr. med. Dr. med. vet. habil. Klaus Althoff Sehr geehrter Herr Professor Althoff Doktorgrade entfallen in der Anrede eines Professors
Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. mult. Ingeborg Krämer Sehr geehrte Frau Professor Krämer auch: Frau Professorin Krämer, auch: Frau Prof. Krämer

Wirtschaft[Bearbeiten]

  • Herr Präsident, Frau Präsidentin
  • Herr Direktor, Frau Direktorin
Anschrift Anrede Bemerkung
Herrn Me. Peter Müller Sehr geehrter Meister Müller Geschlecht und Vorname werden bei der Anrede weggelassen
Frau Me. Jasmin Schramm Sehr geehrte Meister Schramm Geschlecht und Vorname werden bei der Anrede weggelassen

Diplomatisches Corps[Bearbeiten]

Für das diplomatische Corps gelten durchgehend besondere Regelungen gemäß dem Internationalen Protokoll.

Titel, Rangbezeichnung persönliche Anrede
Botschafter eines anderen Staates Exzellenz (Mehrzahl: Exzellenzen)
Botschafter des eigenen Staates (hier Deutschland) Herr Botschafter (Mehrzahl: Botschafter)
Apostolischer Nuntius Hochwürdigste Exzellenz oder Eure Hochwürdigste Exzellenz (da ein Apostolischer Nuntius immer auch ein Erzbischof ist)
Gesandter Herr Gesandter / Frau Gesandte
Botschaftsrat, Gesandtschaftsrat Herr/Frau Botschaftsrat (Gesandtschaftsrat)
Botschaftssekretär, Gesandtschaftssekretär Herr/Frau Botschaftssekretär/-in, Gesandtschaftssekretär/-in
Generalkonsul, Konsul Herr/Frau Generalkonsul/in, Herr/Frau Konsul/in

Nur der Botschafter eines ausländischen Staates hat Anrecht auf die Anrede „Exzellenz“. Trifft man im Ausland den Botschafter seines eigenen Landes, so lautet die Anrede „Herr Botschafter“ respektive „Frau Botschafterin“.

Militär[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Bundeswehr[Bearbeiten]

Innerhalb der Bundeswehr besteht seit 1970 die Anrede für Soldaten stets aus „Herr“ beziehungsweise „Frau“, dem Dienstgrad, ggf. dem Familiennamen und „Sie".[4][5] Beamte der Bundeswehr sind von Soldaten mit „Herr“ bzw. „Frau“ und der Amtsbezeichnung anzusprechen.[6] Für Angestellte der Bundeswehr richtet sich die Anrede „nach den gesellschaftlichen Gepflogenheiten“. Durch zivile Personen erfolgt die Anrede von Soldaten und Beamten grundsätzlich mit deren bürgerlichen Namen.

Militärische Dienstgrade nehmen niemals die feminine Form an. Eine Unterscheidung der Dienstgrade zwischen Frau und Mann in Form eines angehängten „(w)“ ist nicht mehr vorgesehen. Dies ist allenfalls noch bei Beschriftungen von Unterkünften gebräuchlich.

Beispiele

Ausnahmen

  • Generale und Admirale werden von Soldaten stets mit „Herr/Frau General“ oder „Herr/Frau Admiral“ angesprochen.
  • Sanitätsoffiziere im Generalsrang werden immer mit „Herr/Frau Generalarzt“ angesprochen, Marine-Sanitätsoffiziere im Admiralsrang entsprechend mit „Herr/Frau Admiralarzt“.
  • Alle Stabsoffiziere der Marine (Korvettenkapitän, Fregattenkapitän und Kapitän zur See) werden mit „Herr/Frau Kap'tän“ angeredet.
  • Kapitänleutnante werden traditionell mit „Herr/Frau Kaleu“ angeredet
  • Bei Marinedienstgraden, die den Zusatz „zur See“ („z.S.“, beispielsweise „Leutnant z.S.“) enthalten, wird dieser in der direkten Anrede weggelassen.
  • Dienstgradzusätze, die die Laufbahn anzeigen, werden in der mündlichen, nicht aber in der schriftlichen Anrede weggelassen. Beispiele hierfür sind Offizieranwärter („OA“), Unteroffizieranwärter („UA“), Feldwebelanwärter („FA“), Bootsmannanwärter („BA“) und mit bestandenem Lehrgang („mbL“). Gleiches gilt für Offiziere "im Generalstab" ("i.G.") oder "im Admiralstab ("i.A.") und für die Statusbezeichnungen der Reservisten ("d.R.") und nicht mehr aktiven Berufssoldaten ("a.D.").
  • Innerhalb einer Kampfgemeinschaft kann die Anrede mit der Funktion erfolgen („Zugführer", „Schirrmeister“, „Richtschütze“, „Schiffsarzt“, „FaFü“, „SanMeister“).

Nationale Volksarmee der DDR[Bearbeiten]

Bei der Nationalen Volksarmee der DDR bestand die Anrede für Vorgesetzte und Dienstgradhöhere aus „Genosse“ oder „Genossin“ und dem Dienstgrad beziehungsweise bei Zivilangestellten aus „Genosse“ oder „Genossin“ und dem Namen. Während der friedlichen Revolution in der DDR wurde die Anrede in die Form Herr/Frau und den Dienstgrad geändert.

Unterstellte und Dienstgradniedere waren mit Dienstgrad und Name anzusprechen oder wie oben angeführt mit „Genosse“/„Genossin“ und Dienstgrad. In der Wendezeit 1989/90 wurde die Anrede in Herr oder Frau und zugesetzten Dienstgrad geändert.

Schweiz[Bearbeiten]

In der Schweizer Armee wurde die – erst um 1900 nach preußischem Vorbild eingeführte – Anrede „Herr“ vor dem Grad im Rahmen der sogenannten Oswald-Reform 1970/1974 offiziell abgeschafft.[7]

Offiziere im Generalstab (i Gst) – ab dem Rang Major – werden ohne den Zusatz angesprochen; schriftlich erfolgt die Anrede mit Rang und Zusatz.

Kirche[Bearbeiten]

Römisch-katholische Kirche[Bearbeiten]

Titel, Rangbezeichnung persönliche Anrede nach Protokoll
Papst Eure Heiligkeit (allgemein), Heiliger Vater (insbes. Katholiken)
Patriarch der katholischen Armenier, der Maroniten, der Melkiten, der syrischen Kirche und von Jerusalem Eure/ Euer Seligkeit
Kardinal Eure/ Euer (Hochwürdigste) Eminenz
Bischof, Erzbischof, Titularbischof, Weihbischof Eure/ Euer (Hochwürdigste) Exzellenz, (Hochwürdigster) Herr (Erz)Bischof, im vollen Titel Seine Exzellenz der Hochwürdigste Herr (Erz)Bischof, früher: Eure/Euer (Erz)Bischöfliche Gnaden
Apostolischer Protonotar und Ehrenprälat Seiner Heiligkeit Hochwürdigster Herr Prälat
Kaplan Seiner Heiligkeit Monsignore, etwa „Gnädiger Herr“, ist die italienische Anrede für alle Prälaten bis zum Erzbischof
Abt Hochwürdigster Herr/ Vater Abt, in Österreich auch: Herr Prälat, früher: Euer Gnaden
Priester (Welt- und Ordenspriester) Hochwürden, Hochwürdiger Herr Pfarrer/Pater/Abbé
Diakon Hochehrwürden, Hochehrwürdiger Herr, seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wie bei Priester: Hochwürden, Hochwürdiger Herr
Subdiakon Wohlehrwürden, Wohlehrwürdiger Herr
Äbtissin Hochwürdige Frau/Mutter Äbtissin
Oberin (Vorsteherin einer klösterlichen Gemeinschaft) Mutter Oberin, veraltend: Ehrwürdige Mutter, bei höheren Oberinnen: Ehrwürdigste/Hochehrwürdige Mutter
Ordensoberer Hochwürdiger Pater/ Bruder + Bezeichnung des Vorsteheramtes, z. B. Prior, Guardian, Provinzial
Ordensschwester, Nonne Ehrwürdige Schwester
Laienbruder und Novize Ehrwürdiger Bruder, Ehrwürdiger Herr, Ehrwürden

Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sind manche dieser Anreden allerdings im gewöhnlichen Umgang weithin aufgegeben worden.[8]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Früher galten in der evangelischen Kirche – soweit die Ämter überhaupt parallel sind – die gleichen oder ähnliche Anreden wie in der katholischen. So kam beispielsweise im schweizerischen Kanton Graubünden noch im 19. Jahrhundert reformierten Pfarrern die Anrede Ehrwürden oder Wohlerwürden, in der Stadt Basel im 18. Jahrhundert Hochwürden zu.[9] In jüngerer Zeit wird bei der Anrede von Würdenträgern in der Regel Herr oder Frau vor den Titel oder die Amtsbezeichnung gesetzt, jedoch ohne Nennung des Nachnamens, zum Beispiel Herr Pastor, Frau Pfarrer. Seit etwa 1970 wird die Anrede jedoch zunehmend durch den Namen ersetzt, etwa Herr Schmidt, Frau Müller. Üblicherweise werden Titel und Name im Schriftverkehr nur in der Postanschrift genannt.

Der Titel Hochwürden wird in der Form „Reverend“ im angelsächsischen Sprachraum für einen protestantischen Pfarrer bzw. Prediger verwendet.

Jüdische Gemeinden[Bearbeiten]

In den jüdischen Gemeinden ist ebenfalls die einfache Form der Anrede verbreitet. Die Anrede von Würdenträgern wird in der Regel aus der Unterscheidung des Geschlechtes und dem Titel oder der Amtsbezeichnung gebildet, dabei bleibt der persönliche Vor- und Nachname ungenannt. Üblicherweise wird der Name im Schriftverkehr nur in der Postanschrift genannt.

Orthodoxe und morgenländische Kirchen[Bearbeiten]

Die Anrede „Heiligkeit“ wird in den Ostkirchen für folgende kirchliche Würdenträger gebraucht:

Der Ökumenische Patriarch wird mit „Euer Allheiligkeit“ angesprochen.

Die Anrede „Euer Seligkeit“ erfahren der Papst und Patriarch von Alexandria und ganz Afrika (Patriarchat von Alexandria), die Patriarchen von Antiochia, der Erzbischof von Athen und ganz Griechenland (Griechisch-Orthodoxe Kirche) und die Armenischen Patriarchen von Jerusalem und Konstantinopel (Armenische Apostolische Kirche).

Das Oberhaupt der Georgisch-Orthodoxen Kirche, der Erzbischof von Mzcheta-Tiflis und Katholikos-Patriarch von ganz Georgien, wird schließlich mit „Euer Heiligkeit und Seligkeit“ angesprochen.

In den orthodoxen Kirchen und den christlichen Kirchen mit byzantinischem Ritus wird der Bischof oftmals mit Vladika angesprochen. Vladika bedeutet Gebieter und wurde im slawischen Kulturkreis auch als Anrede für Adlige gebraucht.

Außerhalb des Christentums und Judentums[Bearbeiten]

Der Dalai Lama wird mit „Eure Heiligkeit“ angesprochen.

Adel[Bearbeiten]

Adelstitel unterliegen einer besonderen Regelung und die Nutzung richtet sich nach den nationalen oder protokollarischen Besonderheiten.

In Deutschland[Bearbeiten]

Der Namensbestandteil „von“[Bearbeiten]

Als Beispiel dient hier das Konstrukt Friedrich von Sachsenhausen.

Briefanschrift Herrn Friedrich von Sachsenhausen
Briefanrede Sehr geehrter Herr von Sachsenhausen
Karteiname (lexikalischer Name) Sachsenhausen, von (unter „S“), in amtlichen Registern: von Sachsenhausen (unter „V“)
Anrede Herr von Sachsenhausen
Gästeliste Herr Friedrich von Sachsenhausen

Frühere Adelsprädikate als Namensbestandteil[Bearbeiten]

Der Adel und somit auch die Adelsprädikate sind in Deutschland seit 1919 abgeschafft. Vormalige Adelsprädikate werden aber weiterhin als Bestandteil des Familiennamens geführt. Es gibt keine gesetzlich verbindliche Regelung dafür, inwieweit die vormaligen Adelsprädiakte an die allgemeinen Namensregelungen angepasst werden und inwieweit sie eigenständig behandelt werden. Es gibt lediglich einen üblichen Gebrauch, für den es zum Teil auch Verwaltungsanweisungen gibt.

Uneinheitliche Anpassung an allgemeines Namensrecht[Bearbeiten]

Zu den Anpassungen an das allgemeine Namensrecht gehört, dass heute der Vorname vor dem ehemaligen Adelstitel, nicht – wie früher – danach steht. Insofern werden die vormaligen Adelsprädikate als Bestandteil des Nachnamens behandelt.

Umgekehrt werden Adelsprädikat anders als alle anderen Namensbestandteile weiterhin dekliniert. Während die Frau von Herrn Müller Frau Müller und nicht etwa Frau Müllerin heißt, wird die Frau von einem Grafen im sprachlichen Normalgebrauch nicht Frau Graf, sondern Gräfin genannt. Ebenso lautet auch der Nachname einer verheirateten Frau „Freifrau von Sachsenhausen“ statt „Freiherr von Sachsenhausen“. Insoweit werden durch das Deklinieren alte Adelsprädikate historisch weiter verwendet, ohne dass es eine Anpassung an die allgemeinen Namensregelung gäbe.

Bei der Voranstellung einer Anrede war es nach 1919 zunächst üblich, die Anredewirkung von Adelsprädikaten ausreichen zu lassen. Jemand konnte Herr/Frau Sachsenhausen sein oder Graf/Gräfin Sachsenhausen, aber niemals Herr/Frau Graf/Gräfin Sachsenhausen. Der Graf ersetzte die Anrede Herr, die Gräfin die Anrede Frau. Dieser Gebrauch ist bis heute üblich, entspricht für die Betroffenen der gewohnten Namensverwendung und wird auch von der Verwaltung durch entsprechende Vorschriften gepflegt. Es gibt aber eine zunehmende Auffassung, dass die Anrede etwas grundsätzlich anderes als ein Namensbestandteil sei und dass daher hier eine weitere Anpassung an das allgemeine Namensrecht zu erfolgen habe. Nach dieser Auffassung ist die Anrede „Herr“ oder „Frau“ auch bei Verwendung von Adelsprädikaten nicht überflüssig. Dann hieße es „Herr Graf Sachsenhausen“ bzw. auch „Frau Gräfin Sachsenhausen“.

Da die Anrede eine Höflichkeitsform ist, ist nicht zu erwarten, dass sich die neuere hier genannte Auffassung durchsetzt. Höflichkeit dient dem Zusammenleben von Menschen und besteht darin, sich so zu verhalten, dass sich die Mitmenschen wohl fühlen. Einer Gräfin durch die Anrede zusätzlich mitzuteilen, dass sie eine Frau ist, ist schlicht überflüssig. Ihr mitzuteilen, dass der Adel abgeschafft ist und sie daher eine Bürgerliche sei, wohl auch. Da sich keine Gräfin herabgesetzt oder ausgegrenzt fühlen dürfte, wenn sie schlicht als „Gräfin Sachsenhausen“ angesprochen wird, dürften allgemeine Höflichkeitsregeln den Ausschlag geben, dass es insoweit keine weitere Anpassung an das allgemeine Namensrecht gibt, so dass gesprochene Adelsprädikaten weiterhin die Anrede „Herr“ oder „Frau“ ersetzen.

Da „Freiherr/Freifrau von Sachsenhausen“ der Familienname ist, würde die Anrede „Herr Freiherr von Sachsenhausen“ und „Frau Freifrau von Sachsenhausen“ zwar dem Prinzip der Behandlung als Namensbestandteil entsprechen, aber eine sprachlich verunglückte Dopplung zur Folge haben. Wo auf die Anrede „Herr“ nicht verzichtet werden soll, bietet es sich daher eher an, das Prädikat „Freiherr/Freifrau“ komplett weg zu lassen. Üblich ist daher neben „Freiherr von Sachsenhausen“ auch „Herr von Sachsenhausen“. Die teilweise als einzig richtig postulierte Lösung „Herr Freiherr von Sachsenhausen“ wird wegen der unschönen Dopplung als falsch empfunden und ist daher sehr unüblich. Zu beachten ist, dass die Adelsprädikate „Freiher/Freifrau“ historisch nie gesprochen wurden und daher auch heute nicht gesprochen werden. In der gesprochenen Sprache bleibt es daher bei der Anrede „Herr von Sachsenhausen“ bzw. „Frau von Sachsenhausen“, auch wenn dies eine weitere Abweichung vom allgemeinen Namensrecht darstellt. Das Adelsprädikat „Edler“ wird grundsätzlich in der Anrede weggelassen.

Teilweise sind auch noch Sonderformen für unverheiratete Töchter in Gebrauch.

männlich weiblich weiblich (unverheiratet)
Fürst Fürstin Prinzessin (üblich)
Herzog Herzogin Prinzessin (unüblich)
Graf Gräfin Comtesse (unüblich)
Baron Baronin Baroness (üblich)
Freiherr Freifrau Freiin (z. T. noch üblich)

Die Formen „Freiin“ und „Comtesse“ für unverheiratete Töchter, die der bürgerlichen abgeschafften Form „Fräulein“ entsprechen, verschwinden allmählich. Gleiches gilt für Prinzessinnen, sofern es sich hierbei nicht um die Tochter eines Prinzen bzw. einer Prinzessin, sondern um die Tochter eines Fürsten oder Herzogs handelt.

Wenn Menschen adliger Herkunft unter sich sind, werden in der mündlichen Kommunikation das „von“ grundsätzlich und andere Adelsprädikate auf gleicher Ebene oder nach unten ebenfalls weggelassen. Ein Graf, beispielsweise „Graf Lambsdorff“, wird einem anderen gleich- oder höhergestellten Adeligen als „Otto Lambsdorff“ vorgestellt. Dabei gilt einzig die Rangfolge der Adelsprädikate, nicht die Rangfolge aufgrund von Status in der Gesellschaft oder Alter. Fürsten und Herzöge werden allgemein als gleichrangig eingestuft, wobei die Frage nach dem Haus eine Rolle spielt.

Beispiel[Bearbeiten]

Auch hier wird als Beispielsname Friedrich Freiherr von Sachsenhausen oder Friederike Freifrau von Sachsenhausen zur Verdeutlichung genutzt.

Briefanschrift Friedrich Freiherr von Sachsenhausen

Friederike Freifrau von Sachsenhausen (verheiratet) Friederike Freiin von Sachsenhausen (unverheiratet)

Briefanrede Sehr geehrter Freiherr von Sachsenhausen oder Sehr geehrter Herr Freiherr von Sachsenhausen

Sehr geehrte Freifrau von Sachsenhausen oder Sehr geehrte Frau Freifrau von Sachsenhausen Sehr geehrte Freiin von Sachsenhausen oder Sehr geehrte Frau Freiin von Sachsenhausen

Karteiname Sachsenhausen, Friedrich Freiherr von oder Freiherr von Sachsenhausen, Friedrich (zwingend in amtlichen Registern)

Sachsenhausen, Friederike Freifrau von oder Freifrau von Sachsenhausen, Friederike (zwingend in amtlichen Registern)

Anrede Baron (von) Sachsenhausen oder Herr von Sachsenhausen

Baronin (von) Sachsenhausen oder Frau von Sachsenhausen (verheiratet) Baroness (von) Sachsenhausen oder Frau von Sachsenhausen (unverheiratet)

Fremdvorstellung Baron Sachsenhausen, Friedrich Freiherr von Sachsenhausen

Baronin Sachsenhausen, Friederike Freifrau von Sachsenhausen (verheiratet) Baroness (von) Sachsenhausen oder Frau Freiin von Sachsenhausen (unverheiratet)

Historische Anreden[Bearbeiten]

Traditionelle Ehrenbezeichnungen aus den Zeiten der Ständegesellschaft sind heute außerhalb von „inneren“ Kreisen nicht üblich. Sie haben keine rechtliche Grundlage, sondern sind reine Höflichkeitsbezeugungen. Solche Ehrenbezeichnungen waren:

  • Fürsten und Herzoge aus ehemals regierenden Häusern: Königliche Hoheit (abgekürzt mit SKH oder IKH für Seine/Ihre Königliche Hoheit)
  • alle übrigen Fürsten und Herzoge: Durchlaucht
  • Grafen: Erlaucht (nur für Angehörige bestimmter Grafenhäuser, alle anderen: Hochgeboren)
  • Barone und Freiherren: Hochwohlgeboren

Nur in Briefanschriften werden heute manchmal noch Kürzel wie „I.H.“ (Ihre Hochwohlgeborene) oder „S.H.“ (Seine Hochwohlgeboren) verwendet.

Adelstitel und Anreden[Bearbeiten]

Die dargestellten Bezeichnungen sind allgemein übliche Formen, Abweichungen werden jeweils vom Staats- oder Hausprotokoll geregelt. Offiziellen Charakter haben diese Titel, Rangbezeichnungen und Anreden nur in Ländern, in denen der Adel und seine Vorrechte nicht abgeschafft sind. In Ländern wie Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt diesen Titeln und Anreden höchstens Höflichkeitscharakter zu.

Titel, Rangbezeichnung persönliche Anrede
Kaiser Majestät (nur bei tatsächlich regierenden, sonst Kaiserliche Hoheit)
König Majestät (nur bei tatsächlich regierenden, sonst Königliche Hoheit)
Prinz (aus kaiserlichem Haus) Kaiserliche Hoheit (dritte Person)
Erzherzog (Österreich) Kaiserliche Hoheit
Großfürst (Russland) Kaiserliche Hoheit
Prinz (aus regierendem königlichen Haus) Königliche Hoheit (dritte Person)
Großherzog (aus regierendem Haus) Königliche Hoheit
Herzog Hoheit
Fürst (regierend) Durchlaucht
Prinz (aus fürstlichem Haus) Durchlaucht
Graf Graf (von) …

Seine Erlaucht (aus ehemals regierendem Haus)

Baron Baron (von) …
Freiherr Herr (von) …

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Otto Krabs: Von Erlaucht bis Spektabilis. Kleines Lexikon der Titel und Anreden. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-61124-7.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.studis-online.de/Studieren/Richtig_schreiben/anrede_und_gruss.php
  2. http://www.rp-online.de/beruf/arbeitswelt/Dr-oder-Prof-Richtige-Anrede-ist-Gold-wert_aid_88951.html
  3. Ratgeber für Anschriften und Anreden
  4. Zentrale Dienstvorschrift (ZDv) 10/4 Die Anrede
  5. DIE Zeit zu Hintergründen
  6. Taschenbuch für Wehrausbildung, F 02: Die Anrede, 1980, Wallhalla u. Praetoria Verlag
  7. [Autor?]: Grüezi wohl, (Herr) Hauptmann!, in: Der Brückenbauer vom 7. August 1970; [Autor?]: Einführung in Geschichte und Entwicklung der militärischen Formen von Gruß und Anrede (Auszug aus ZDv 10/8, Kapitel 6, Anlage 1), in: Information für die Truppe 1987, Nr. 4, S. 44–46; Jean Pierre Peternier: Heinrich Oswald – Philanthrop und Reformer (1917–2008), in: Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift 174 (2008), Heft 4, S. 8–9. Vergleiche sodann Schweizerische Armee: Grundschulung für alle Truppengattungen, Gültig ab 1. Mai 1963, wo im Kapitel über Gruß und Melden (S. 21–30) von „Herr Major“, in deren Nachtrag Nr. 1, gültig ab 1. Januar 1971 hingegen von „Leutnant“ und „Major“ die Rede ist.
  8. In der katholischen Schweiz etwa um 1965, vgl. Schweizerisches Idiotikon Band XV Spalte 1355, Artikel Hōch-Wirdi und Spalte 1359, Artikel hōch-wirdig.
  9. Schweizerisches Idiotikon Band XV Spalte 1355, Artikel Ēr-Wirdi und Hōch-Wirdi.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Anrede – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen