Strodthagen
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Das Dorf Strodthagen ist ein Ortsteil der etwa 8 km nördlich gelegenen Stadt Einbeck. Es liegt in einer Höhe von 147m ü.n.N.
Im Osten liegt der 187m hohe Sülberg, auf dem sich die Gerichtsstätte Sulbichi des Sülbergaus befand.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort zu Himmelfahrt 1312, als Herzog Heinrich von Braunschweig-Grubenhagen u.a. den halben Zehnten seines Dorfes Struthagen dem Vicarius Bertram im St. Alexandristift zu Einbeck vermachte. Am 1. Oktober 1343 verkaufte Dietrich Divitis, Bürger in Einbeck, der Kirche Sankt Beatae Mariae Virginis zu Einbeck eine Rente in Strodthagen. 1390 wurde Strodthagen als Zollort an der Alten Heerstraße erwähnt.
Ab 1909 wurde die Gemeinde mit elektrischem Strom von der Firma Lockemann in Sülbeck versorgt, zunächst nur für Straßenbeleuchtung. 1912 wurde eine Wasserleitung von einer Quelle im Landmannsholz bei Dörrigsen verlegt. 1946 hatte der Ort 256 Einwohnern. Ab 1952 gab es eine provisorische Schule. 1956 bis 1967 gab es eine richtige Schule.

