Strodthagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Dorf Strodthagen ist ein Ortsteil der etwa 8 km nördlich gelegenen Stadt Einbeck. Es liegt in einer Höhe von 147m ü.n.N.

Im Osten liegt der 187m hohe Sülberg, auf dem sich die Gerichtsstätte Sulbichi des Sülbergaus befand.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort zu Himmelfahrt 1312, als Herzog Heinrich von Braunschweig-Grubenhagen u.a. den halben Zehnten seines Dorfes Struthagen dem Vicarius Bertram im St. Alexandristift zu Einbeck vermachte. Am 1. Oktober 1343 verkaufte Dietrich Divitis, Bürger in Einbeck, der Kirche Sankt Beatae Mariae Virginis zu Einbeck eine Rente in Strodthagen. 1390 wur­de Strodthagen als Zoll­ort an der Alten Heerstraße er­wähnt.

Ab 1909 wur­de die Ge­mein­de mit elek­tri­schem Strom von der Fir­ma Locke­mann in Sülbeck ver­sorgt, zunächst nur für Stra­ßen­beleuch­tung. 1912 wurde ei­ne Was­ser­lei­tung von ei­ner Quel­le im Landmanns­holz bei Dör­rig­sen ver­legt. 1946 hatte der Ort 256 Ein­woh­ner­n. Ab 1952 gab es eine provisorische Schule. 1956 bis 1967 gab es eine richtige Schule.

Persönliche Werkzeuge