Stu Martin

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Stu Martin (* 11. Juni 1938 in Liberty, New York; † 12. Juni 1980 in Paris, Frankreich) war ein amerikanischer Jazzschlagzeuger.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Martin begann 1956 mit dem Schlagzeugspiel. Bald trat er mit den Orchestern von Quincy Jones, Duke Ellington, Count Basie, Slide Hampton und Maynard Ferguson auf; er war auch an der (verlorenen) Erstaufnahme von Herbie Hancocks Maiden Voyage beteiligt. Zwischen 1965 und 1966 arbeitete er in Europa mit Donald Byrd, Lee Konitz, Art Farmer, Jean-Luc Ponty, Don Byas und Dexter Gordon.

Er kehrte in die Vereinigten Staaten zurück, um dem Gary-Burton-Quartett beizutreten, kam aber mit Barre Phillips und Attila Zoller wieder nach Europa zurück, wo er auch mit Joachim Kühn, Red Mitchell und Slide Hampton spielte. Im Oktober 1969 wurde er Mitglied von The Trio, in dem er mit dem Saxophonisten John Surman und dem Bassisten Barre Phillips zusammenarbeitete. Mit dieser Gruppe trat er sehr erfolgreich in Großbritannien, Irland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Holland, Österreich, der Tschechoslowakei und der Schweiz auf, sowohl Clubkonzerte spielend als auch auf allen wichtigen Festivals. Nach zwei Jahren ging die Gruppe auseinander, um sich jedoch spater in veränderten Kontexten, z. B. erweitert um Albert Mangelsdorff oder Dieter Feichtner, wieder zu treffen. Martin spielte daneben in der Gruppe Ambush mit Barre Phillips und Peter Warren als Bassisten und dem Saxophonisten Charlie Mariano, nahm aber auch das Album Where Fortune Smiles mit John McLaughlin, Dave Holland und Karl Berger auf und war in der Gruppe von Charles Mingus und im Quartett von Albert Mangelsdorff anzutreffen.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]