Studienordnung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Studienordnung (auch Studienplan) bzw. in Österreich seit der Einführung des Universitätsgesetzes 2002 das Curriculum für ein Studienfach an einer Hochschule oder einer (Aus-)Bildungseinrichtung legt die Rahmenbedingungen und Regelungen für ein ordnungsgemäßes Studium fest. Anhand der Studienordnung können die Studierenden ihr Studium planen und Stundenpläne für jedes Semester erstellen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in den dazugehörigen Prüfungsordnungen geregelt. Eine Studienordnung ist also gegenüber der dazugehörigen Prüfungsordnung subsidiär.

Inhalt[Bearbeiten]

Studienordnungen an Hochschulen beschreiben unter anderem:

  • Beschreibung der Studienziele (z. B. Berufsqualifizierung für bestimmte Tätigkeiten, wissenschaftliches Arbeiten, Methodenkenntnisse…)
  • Studienbeginn (Winter- und/oder Sommersemester)
  • Regelstudienzeit und Umfang des Studiums (Semester, Semesterwochenstunden, Credit Points...)
  • Gliederung des Studiums (Grund- und Hauptstudium, Bachelor- und Master-Phase)
  • Definition von Lehrveranstaltungstypen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, Praktika...)
  • Inhalt des Studiums (Einzelne Teilgebiete, zu erbringende Leistungsnachweise, wählbare Schwerpunkte)
  • Zulassungsvoraussetzungen zu einzelnen Lehrveranstaltungen (z. B. das Bestehen bestimmter Klausuren als Voraussetzung für Fortgeschrittenen-Veranstaltungen)
  • Studienplan (Stundenpläne oder Stundenplan-Empfehlungen)
  • Studien- und Prüfungsleistungen (Voraussetzungen für die Erteilung von Leistungsnachweisen).

Siehe auch[Bearbeiten]

Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!