Tērvete

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Tērvete
Wappen fehlt
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Tērvete (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Semgallen (lettisch: Zemgale)
Verwaltungsbezirk: Tērvetes novads
Koordinaten: 56° 27′ N, 23° 22′ O56.44972222222223.35944444444449Koordinaten: 56° 26′ 59″ N, 23° 21′ 34″ O
Einwohner: 2.132
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: 49 m
Webseite: www.tervetesnov.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Tērvete (deutsch Hofzumberg) ist eine Ortschaft im Süden Lettlands und Namensgeber der gleichnamigen Verwaltungseinheit (Tērvetes novads).

Geschichte[Bearbeiten]

Tērvete (Lateinisch: provincia, que Thervetene vocatur) war einer der letzten Stützpunkte der Semgallen im Kampf gegen die Kreuzritter. Nach 1286 verschwand der Ortsname. Der Platzname war "Kalnmuiža" die lettische Variante des örtlichen Landgutes „Hof zum Berge“. In den 1930er Jahren erfolgte die heutige Benennung.

Die örtliche Kolchose wurde 1992 privatisiert und betreibt Pferdezucht, Pflanzenbau sowie eine bekannte Bierbrauerei.

  • Die Autorin Anna Brigadere besaß hier eine Wassermühle, die heute als Museum dient.
  • Der Theologe und Aufklärer Christoph Friedrich Neander (1723–1802), der Bücher in die lettische Sprache übersetzte, wurde hier geboren.

Tērvetes novads[Bearbeiten]

2002 schlossen sich im Zuge einer Verwaltungsreform die Gemeinden Tērvete, Augskalne und Bukaiši zusammen. Die Verwaltungsgebäude befinden sich im Ort Zelmeņi. Am 1. Juli 2010 waren 4088 Einwohner gemeldet. Die größten Ortschaften sind Kroņauce, Augstkalne, Bukaiši, Tērvete, Zelmeņi, Klūnas, Dzeguzēni und Mežmalieši. Durch den Bezirk fließt die Auce.

Literatur[Bearbeiten]

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.