Targmantschaz-Kloster

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das Kloster im Jahr 1911

Das Kloster der Heiligen Übersetzer (armenisch Սուրբ Թարգմանչաց վանք Surb Targmantschaz Wank, aserbaidschanisch Quşçu məbədi) ist ein im 4. Jahrhundert gegründetes armenisches Kloster.[1][2][3] Es befindet sich vier Kilometer nördlich von Daşkəsən im heutigen Aserbaidschan.

Das Kloster wurde von den Heiligen Mesrop Maschtoz und Sahak Partew gegründet. 411 übersetzten sie hier die Bibel aus dem Syrischen.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Kloster Targmantschaz wurde am Ende des 4. Jahrhunderts oder Anfang des 5. Jahrhunderts gegründet. In den Jahren 989 sowie 1845 wurde das Kloster wiedererrichtet. Das Klosterwuchs während der Regentschaft des Bischofs Gabriel Harutunjan. Während seiner Regentschaft halfen viele Personen aus den nahegelegenen Dörfern dem Kloster. Die neue Blütezeit des Klosters war während der Regentschaft von Stepanos Baljanz in den 1830er Jahren. Es ist bekannt, dass 1839 der Mönch Grigor Ter-Hovhannesjanz hier dreimal als Priester diente. Im Jahr 1849 folgte Archimandrit Sargis dem Archimandriten Howhannes.[3]

Im Nordosten des Klosters befindet sich eine gewölbte Scheune.

Name[Bearbeiten]

Das Kloster der Heiligen Übersetzer (Surb Targmantschaz) erhielt seinen Namen, da auf ihrem Gemäuer Mesrop Maschtoz und Sahak Partew die Heilige Bibel vom Syrischen übersetzt hatten.[4]

Beschreibung[Bearbeiten]

Kirche[Bearbeiten]

Die Hauptkirche des Gebäudekomplexes datiert auf das Jahr 1630. Die Kirche besteht aus einem überwölbten Dom mit einer Apsis im Osten, zwischen den zwei kleinen Räumen.

An der Westseite der Kirche befindet sich der Gawit, eine für armenische Klöster typische angebaute Vorhalle. Ein zweistöckiger Turm südlich der Vorhalle, erbaut aus eingravierten Steinen, führt zum Haupteingang der Kirche. Die Halle befindet sich im Norden der Kirche, der wahrscheinlich als Andachtsort diente - die Sakristei.[3]

Die Zellen[Bearbeiten]

Fünf Meter östlich der Kirche gibt es drei Zellen der Mönche, welche gen Westen blicken. Die Zellen sind 6 gewölbte Räume, jeder hat einen Eingang und ein Fenster, das ebenfalls gen Westen blickt. Im Südosten der Zellen erstreckt sich ein Speiseraum. Vom Süden zum Speiseraum fügt sich ein ähnlicher Raum an, der höchstwahrscheinlich als Küche diente.

Die Zellen der Mönche wurden im gleichen Stilerrichtet wie die Gesamtkirche, erbaut in der Form aus dem Jahre 1630. Scheune und Speiseraum wurden vom Archimandrit Stepanos in den 1830er Jahren angebaut.[3]

Heutiger Status[Bearbeiten]

Das Targmantschaz-Kloster befindet sich heute in einem Stadium des großen Kollaps.

„Currently, the monastery is located in extreme decline, with its cells, a covered stockyard, warehouse are lying in ruins. Nearby buildings are just a pile of stones.“

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. russisch: 2, Чт. Свв. Армянских Переводчиков — Саака и Месропа (V в.)
  2. Культурное и духовное наследие Нагорного Карабаха
  3. a b c d Archive materials about the Monastery (armenisch )
  4. a b A Brief History of the Art and Architecture of Artsakh — Nagorno Karabakh

40.49444446.063333Koordinaten: 40° 29′ 40″ N, 46° 3′ 48″ O