Tetsuo Saitō

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Tetsuo Saitō (jap. 斉藤 鉄夫, Saitō Tetsuo; * 5. Februar 1952 in Hasemi (heute: Ōnan), Landkreis Ōchi, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Politiker der Kōmeitō, Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, und ehemaliger Umweltminister.

Leben[Bearbeiten]

Nach seiner Schulzeit in Shimane und Hiroshima studierte Saitō Angewandte Physik an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. Nach seinem Studienabschluss 1976 arbeitete er zunächst für das Bauunternehmen Shimizu Corp. 1985 promovierte er an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. Von 1986 an war er drei Jahre Gastdozent an der Princeton University.

Bei der Shūgiin-Wahl 1993 wurde er im 1. Wahlkreis Hiroshima (4 Sitze) für die Kōmeitō erstmals ins Parlament gewählt. Nach der Abschaffung der Mehrpersonenwahlkreise und der Einführung der Verhältniswahl trat Saitō ab 1996 nur noch im Verhältniswahlblock Chūgoku an und wurde dort sechsmal wiedergewählt. Wie die meisten Mitglieder seiner Partei gehörte er ab 1994 der Neuen Fortschrittspartei an bis sich nach deren Auflösung 1997 die „Neue Kōmeitō“ formierte.

1999 war Saitō unter den Premierministern Mori und Koizumi parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) für Wissenschaft und Technologie. 2004 wurde er Vorsitzender des Shūgiin-Ausschusses für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Zwei Jahre später übernahm er den Vorsitz des politischen Forschungsausschusses (seimu chōsakai) der Kōmeitō.

Premierminister Yasuo Fukuda berief ihn im August 2008 als Umweltminister und einziges Kōmeitō-Mitglied in sein Kabinett. Bis dahin hatte die Partei mit Tetsuzō Fuyushiba das Ressort für Land, Infrastruktur und Verkehr besetzt. Er blieb unter Fukudas Nachfolger, Premierminister Tarō Asō, bis September 2009 im Amt.

Weblinks[Bearbeiten]