The Dixie Cups

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
The Dixie Cups, 2006

Die Dixie Cups sind ein US-amerikanisches Gesangstrio, das Anfang der 1960er Jahre auch international sehr erfolgreich war.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schwestern Barbara Ann und Rosa Lee Hawkins gehörten mit ihrer Cousine Joan Marie Johnson zu den ersten Vertreterinnen, die zu Beginn der 1960er Jahre in Amerika den sogenannten „Girl-Groups-Sound“ etablierten. 1963 begannen sie, eine professionelle Sangeskarriere anzugehen. Kurz darauf nahmen sie an einem Talentwettbewerb in New Orleans teil, wo Joe Jones auf sie aufmerksam wurde. Dieser hatte selbst schon 1960 mit You Talk Too Much einen Bestseller und wurde nun Manager der Band. Er ließ sie dem Produzenten und Songwriterduo Leiber/Stoller vorsingen, die das attraktive Trio sofort unter Vertrag nahmen und ihnen den Namen The Dixie Cups verordneten.

Als erstes Lied nahmen sie das Lied Chapel Of Love auf, das von Phil Spector, Jeff Barry und Ellie Greenwich geschrieben wurde. Der Titel erreichte in den US-Singles-Charts Platz 1.[1]

Bis 1965 waren die Dixie Cups in den Charts vertreten, dann wechselten sie die Plattenfirma und konnten anschließend nur noch kleinere Erfolge verbuchen.

Das Lied Chapel Of Love wurde in die Liste der 500 Lieder, die den Rock and Roll am meisten geprägt haben, der Rock and Roll Hall of Fame, aufgenommen. Es wurde auch in Stanley Kubricks Film Full Metal Jacket verwendet.

Hit-Singles[Bearbeiten]

  • 1964: Chapel Of Love (US Platz 1, UK Platz 22, D Platz 48)
  • 1964: People Say (US Platz 12)
  • 1965: Iko Iko (US Platz 20, UK Platz 23)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nähere Informationen zu diesem Titel siehe Bronson, Fred: The Billboard Book of Number One Hits. 3. überarbeitete und erweiterte Aufl. New York City, New York: Billboard Publications, 1992,S. 149

Literatur[Bearbeiten]

  • Warner, Jay: The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 363f