Thermosäule

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Integrierte, doppelte Thermosäulen
Prinzipdarstellung einer Thermosäule zur Strahlungsmessung

Eine Thermosäule (engl. Thermopile) ist ein elektrisches Bauelement, das thermische Energie in elektrische Energie wandelt. Es besteht aus mehreren Thermoelementen, die thermisch parallel und elektrisch in Reihe geschaltet sind, wodurch die sehr geringen Thermospannungen addiert werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Thermosäule wurde 1823 von Hans Christian Ørsted und Joseph Fourier aus Antimon und Bismut konstruiert. 1826 entwickelten Macedonio Melloni und Leopoldo Nobili ihr elektrisches Thermoscop, eine verbesserte Thermosäule, im Zuge der Erforschung der Wärmestrahlung.

Anwendung[Bearbeiten]

Thermosäulen werden zur Wärmestrom- bzw. breitbandigen Strahlungsmessung angewendet in:

Siehe auch[Bearbeiten]