Threshold (Band)

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Threshold
Threshold, Leipzig 2007
Threshold, Leipzig 2007
Allgemeine Informationen
Genre(s) Progressive Metal
Gründung 1988
Website http://www.thresh.net
Aktuelle Besetzung
Damian Wilson
Richard West
Steve Anderson
Karl Groom
Johanne James
Pete Morten
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Damian Wilson
Gesang
Glynn Morgan
E-Bass
Jon Jeary
Gitarre
Nick Midson
Gesang
Andrew „Mac“ McDermott

Threshold ist eine Progressive-Metal-Band aus England.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

"Threshold" wurde Ende der 1980er Jahre von Karl Groom (g), Jon Jeary (v,b) und Nick Midson (g) im Süden Englands gegründet. Tony Grinham (d) und Richard West (k) vervollständigten das Line-Up. Nach einer wachsenden Zahl der Auftritte beschloss Jon Jeary, sich ganz dem Bass zu widmen und Damian Wilson wurde als Lead-Sänger in die Band geholt. 1993 unterschrieben sie einen Vertrag mit dem Independent Label GEP und veröffentlichten ihr Debütalbum "Wounded Land". Dieses wurde von vielen Insidern als das beste Album des Jahres angesehen. Traditionsgemäß steht jedes Threshold Album unter einem bestimmten übergreifenden Thema. Bei Wounded Land geht es um den Umgang des Menschen mit der Natur.

1994 wurde mit Psychedelicatessen das zweite Studioalbum veröffentlicht. Damian Wilson hatte mittlerweile die Band verlassen, um sich mehr auf seine Rollen im Musical-Theater konzentrieren zu können. Als Ersatz wurde Glynn Morgan gefunden. Es folgte eine ausgedehnte Tour im Vorprogramm von Dream Theater, die den Bekanntheitsgrad deutlich erhöht. Außerdem wurde ihr erstes Video zum Song "Innocent" aufgenommen.

Nach einer längeren Pause und erneuten Wechseln am Mikrofon (Damian Wilson kehrte in die Band zurück) und am Schlagzeug (Mark Heaney für Nick Harradence) kehrten Threshold ins Studio zurück, um ihr drittes Album "Extinct Instinct" aufzunehmen. Nach dem bereits recht progressiven "Wounded Land" und dem etwas straighteren "Psychedelicatessen" wird dieses als das bisher progressivste Album betrachtet. Man merkt dem Gesang an, dass er eigentlich für Glynn Morgan geschrieben war, der die Band kurz vor Beginn der Aufnahmen verließ, um seine eigene Band "Mindfeed" zu gründen. "Extinct Instinct" behandelt grob das Thema "Verfall der geistigen Werte".

Bereits 1998 veröffentlichten Threshold ihr viertes Studioalbum "Clone". Inspiriert vom Schaf "Dolly", dem ersten "offiziell" geklonten Säugetier, schrieben sie ihr erstes Konzeptalbum. Im Text geht es um ein Mädchen, das DNA-manipuliert zur Welt kommt und mit der Zeit herausfindet, dass es übersinnliche Kräfte besitzt. Musikalisch fällt vor allem der etwas rauhere und dominantere Gitarrensound auf. Mit Andrew McDermott wurde bereits für die Aufnahmen der vorerst "letzte" Sänger gefunden, und auf der Tour zum Album stößt auch Johanne James zur Band hinzu.

1999 spielten Threshold auf dem Wacken Open Air in dessen Umfeld Mac vom Publikum zum besten Frontmann des Festivals gekürt wird. Nach dem Auftritt verlässt Richard West für 6 Monate die Band.

Wieder legte Die Band eine längere Pause ein. Im Jahr 2000 wechselte sie von GEP zu InsideOut Music, dem wichtigsten Label für Progressive Rock und Metal. Unter diesem wird 2001 dann "Hypothetical" veröffentlicht, das der Band "Album of the Month Awards" in zahlreichen renommierten Magazinen wie Rock Hard und Metal Hammer einbrachte. In Fankreisen gilt es nach wie vor als eines der besten Alben der Band.

2002 folgte das wieder deutlich progressivere "Critical Mass". Dennoch erreicht es mehr "Album of the Month Awards" als sein Vorgänger, was die Qualität der Songs unterstreicht. Außerdem wurde es zum ersten Mal mit dem gleichen Line-Up wie das Vorgängeralbum aufgenommen. Es folgte eine eher mäßig besuchte Tour, was unter anderem an Problemen bei der Tourplanung liegt: viele Konzerte werden schlecht oder gar nicht ausgeschrieben.

Unter anderem deswegen geht man im Sommer 2003 nochmals auf Tour. Auf dieser wird die Live-DVD "Critical Energy" aufgenommen, auf der ein Set mit den größten Hits der Band zu sehen ist. Mit einer reinen Konzertdauer von knapp 120 Minuten und zahlreichem Bonusmaterial betrachten Fans dies als ein würdiges "Geschenk" zum 10-jährigen Bandjubiläum. Der Auftritt beim Rock Hard Festival im Rahmen der DVD-Tour endet reichlich kurios. Bei ihrem Song Oceanbound (Hypothetical) kommt es zu einem regelrechten Wolkenbruch, der die Bühne überflutet. Im Refrain heißt es "let the sky become an ocean...". Seitdem vermeidet die Band Lieder mit solchen Textpassagen bei Open Air Festivals. Trauerpunkt dieser Tour ist das Fehlen von Gründungsmitglied Jon Jeary, der aus privaten Gründen die Band verlassen hatte.

2004 kommt mit "Subsurface" bereits das siebte Studioalbum in die Läden. Dieses bringt die Band unter anderem in den deutschen Charts erstmals unter die Top 30 und wird von den Fans qualitativ oft mit "Hypothetical" verglichen. Jon Jeary wurde mittlerweile fest durch Steve Anderson ersetzt, einem langjährigen Freund der Band. Da man aus den Problemen der Tour zu "Critical Mass" lernte, wurden auf der CD alle Konzertdaten für die "Subsurface-Tour" angegeben. Diese Tour (mit Deadsoul Tribe als Support) ist eine der erfolgreichsten der Band.

Seit Herbst 2006 steht die Band bei Nuclear Blast unter Vertrag und genießt damit die Vorteile eines Major Labels. Nick Midson ist nun vorläufig nicht mehr dabei - als einziges Mitglied der Band mit einem anderen Hauptberuf will er eine Pause nehmen. Unter Nuclear Blast veröffentlichte die Band am 23. März 2007 ihr achtes Studioalbum "Dead Reckoning". Die Single "Pilot in the Sky of Dreams" lässt bereits im Vorfeld mit Platz 1 in den NB Downloadcharts das Potential der neuen Scheibe erkennen. Für den Sommer 2007 wurden mehrere Festivalauftritte mit einer folgenden Welttournee geplant.

Im Sommer 2007 verließ Sänger Andrew McDermott die Band während der laufenden Tournee und wurde für den Rest der Tour durch den früheren Sänger Damian Wilson ersetzt. Nachdem Damian Wilson auch auf dem Tourabschnitt im Frühjahr 2008 als Frontsänger der Band agierte, ist er inzwischen wieder festes Mitglied der Band. Andrew "Mac" McDermott verstarb am 3. August 2011 an Nierenversagen.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

  • Wounded Land (1993)
  • Psychedelicatessen (1994)
  • Extinct Instinct (1997)
  • Clone (1998)
  • Hypothetical (2001)
  • Critical Mass (2002)
  • Subsurface (2004)
  • Dead Reckoning (2007)

[Bearbeiten] „Direct to fan“-Releases

  • Decadent (Remixes, 1999)
  • Concert in Paris (Live, 2002)
  • Wireless - Acoustic Sessions (Akustikalbum, 2003)
  • Replica (Remixes, 2004)
  • Surface to Stage (Live, 2006)
  • Paradox-The Singles Collection (8 CD-Box, 2009)

[Bearbeiten] Live-Alben

  • Livedelica (1995)
  • Critical Energy (2004)

[Bearbeiten] Singles

  • Pressure (2006)
  • Pilot in the Sky of Dreams (2007)

[Bearbeiten] DVDs

  • Critical Energy (2004)

[Bearbeiten] Besetzung

Besetzung des Debütalbums

  • Damian Wilson - Gesang
  • Karl Groom - Gitarre, Basspedale
  • Nick Midson - Gitarre
  • Jon Jeary - Bassgitarre, akustische Gitarre, Hintergrundgesang
  • Richard West - Keyboard
  • Tony Grinham - Schlagzeug

Besetzung während "Dead Reckoning"

  • Andrew McDermott - Gesang
  • Karl Groom - Gitarre
  • Richard West - Keyboard
  • Steve Anderson - Bassgitarre
  • Johanne James - Schlagzeug

Weitere Bandmitglieder im Laufe der Zeit

  • Glynn Morgan - Gesang
  • Nick Harradence - Schlagzeug
  • Mark Heaney - Schlagzeug
  • Nick Midson - Gitarre (macht vorläufig Pause von der Band)

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Threshold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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