Tilman Borsche

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Tilman Borsche (* 2. Februar 1947 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Philosoph und Verfasser zahlreicher Publikationen in den Bereichen der Begriffsgeschichte, Sprachphilosophie und Zeichenphilosophie. Er ist gegenwärtig Dekan und Geschäftsführender Direktor am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim.

Er hat als Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie sowie durch seine Bücher, Aufsätze in philosophischen Fachzeitschriften und Wörterbuchartikel (in dem genannten und in anderen philosophischen Wörterbüchern) entscheidend zur Verbreitung und Weiterentwicklung der begriffsgeschichtlichen Methode beigetragen.

Publikationen[Bearbeiten]

Monografien
  • Sprachansichten. Der Begriff der menschlichen Rede in der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts (Stuttgart: Klett-Cotta, 1981).
  • Wilhelm von Humboldt (München: Beck, 1990).
  • Was etwas ist. Fragen nach der Wahrheit der Bedeutung bei Platon, Augustin, Nikolaus von Kues und Nietzsche (München: Fink, 1990; 2. Aufl. 1992).
  • Die Frage nach der Moral (Weinheim: Beltz, Quadriga, 1995).
Herausgeberschaft
  • Sprachphilosophie in Antike und Mittelalter (Amsterdam: Grüner, 1986).
  • Zur Philosophie des Zeichens (Berlin: de Gruyter, 1992).
  • Zeit und Zeichen (München: Fink, 1993).
  • W. von Humboldt e il dissolvimento della filosofia nei "saperi positivi" (Napoli: Morano, 1993).
  • "Centauren-Geburten" (Berlin: de Gruyter, 1994).
  • Weisheit und Wissenschaft (München: Fink, 1995).
  • Klassiker der Sprachphilosophie (München: Beck, 1996).
  • Begriff und Wirklichkeit der kleinen Universität (Hildesheim: Univ.-Bibliothek, [1998]).
  • Blick und Bild im Spannungsfeld von Sehen, Metaphern und Verstehen (München: Fink, 1998).
  • Denkformen - Lebensformen (Hildesheim: Olms, 2003).
  • Herder im Spiegel der Zeiten (Paderborn: Fink, 2006).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]