Torpedo Schodsina

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Torpedo Schodsina
Torpedo Schodino
Vereinslogo
Voller Name FK Torpedo Schodsina
FK Torpedo-BelAS Schodino
Gegründet 1961
Stadion Torpedo-Stadion
Plätze 3.020
Präsident Aliaksandr Puhach
Trainer Sergei Gurenko[1]
Liga Wyschejschaja Liha
2013 5. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Torpedo Schodsina (weißrussisch ФК Тарпеда Жодзіна, russisch Фк Торпедо-БелАЗ Жодино / Torpedo Schodino, teilweise auch als Torpedo Zhodino bezeichnet) ist ein weißrussischer Fußballverein aus Schodsina.

Geschichte[Bearbeiten]

Der 1961 gegründete Klub spielte jahrelang in der Meisterschaft der Weißrussischen SSR, die 1970, 1971, 1980 und 1981 gewonnen werden konnte. 1989 erfolgte eine Umbenennung in BelAZ Schodsina und unter diesem Namen trat die Mannschaft 1992 in der neu geschaffenen Wyschejschaja Liha an. Seit 1993 trägt der Verein seinen heutigen Namen, musste aber im selben Jahr nach nur zwei Saisonsiegen aus der Erstklassigkeit absteigen.

In den 1990er Jahren spielte Torpedo durchgehend in der zweiten weißrussischen Liga und belegte regelmäßig Plätze im vorderen Mittelfeld. 2001 gelang als Zweitligameister die Rückkehr in die Wyschejschaja Liha, wo sich die Mannschaft auf Anhieb im mittleren Bereich der Tabelle etablieren konnte. In der Spielzeit 2007 verpasste der Verein als Tabellenvierter mit einem Punkt Rückstand auf Vizemeister FK Homel und FK Schachzjor Salihorsk knapp den Einzug in den Europapokal.

Im Weißrussischen Pokal erreichte der Verein 2010 erstmals das Endspiel. Dieses wurde gegen Meister BATE Baryssau mit 0:5 verloren. Der Finaleinzug berechtigte Torpedo zur Teilnahme an der Qualifikation zur Europa League 2010/11, wo sich die Mannschaft in der ersten Runde gegen ÍF Fylkir Reykjavík durchsetzte und in der zweiten Runde gegen OFK Belgrad ausschied. Die Ligasaison 2010 beendete die Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz und sicherte sich den Klassenerhalt erst in der Relegation gegen SKVICh Minsk.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

In den Reihen Torpedo Schodsinas stand und stehen eine Reihe Auswahlspieler der weißrussischen Nationalmannschaft. Exemplarisch hierfür stehen Namen wie Roman Kirenkin, Wital Radyjonau oder Ihar Schytau.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kader von Torpedo Schodsina