Tsuda Seifū

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Tsuda Seifū (jap. 津田 青楓; * 1880 in Kyōto als Nishikawa Kamejirō (西川 亀治郎)[1]; † 1978) war ein japanischer Maler.

Tsuda hielt sich fast zur gleichen Zeit (1907–1911) in Paris auf wie sein Künstlerkollege Ishii Hakutei. Mit diesem und dem Schriftsteller und Maler Arishima Kiuma gründete er 1914 die Nikakai-Ausstellung für Ölmalerei. Sein berühmtestes Werk ist das Ölgemälde Das Opfer (犠牲者, giseisha; 1933), das den Tod des Schriftstellers Kobayashi Takiji darstellt, der von der Militärpolizei zu Tode gefoltert wurde. Weiterhin schuf Tsuda eine Reihe von Holzschnitten, die Yamada Naozo unter dem Titel Ko bijutsu veröffentlichte.

Es ist nicht geklärt, ob Tsuda Seifū identisch ist mit dem Künstler Matsuda Seifu, der 1915 in dem Kunstmagazin Shin Nigao eine Reihe von Porträts von Kabuki-Schauspielern veröffentlichte und 1959 die Illustrationen zu dem Buch Kabuki no katsura schuf.

Quelle[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kotobank: 津田青楓 in der Digitalausgabe des Nihonjinmei Daijiten, Kōdansha 2009
Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Tsuda der Familienname, Seifū der Vorname.