Tuz Gölü

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. Februar 2016 um 20:12 Uhr durch Donkey shot (Diskussion | Beiträge) (Referenz ergänzt). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Tuz Gölü
Luftaufnahme (NASA) des Tuz Gölü
Geographische Lage Konya, Aksaray, Ankara (Türkei)
Zuflüsse Peçenek Deresi, Melendiz Çayı
Abfluss abflusslos
Orte am Ufer Şereflikoçhisar
Daten
Koordinaten 38° 46′ 0″ N, 33° 21′ 0″ OKoordinaten: 38° 46′ 0″ N, 33° 21′ 0″ O
Tuz Gölü (Türkei)
Tuz Gölü (Türkei)
Höhe über Meeresspiegel 925 m
Fläche 1500 km²dep1
Breite 50 kmdep1
Maximale Tiefe 2 m
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-MAX-TIEFEVorlage:Infobox See/Wartung/SEELAENGE

Vorlage:Infobox See/Wartung/SeebreiteVorlage:Infobox See/Wartung/Fläche

Der Tuz Gölü (türkisch für „Salzsee“, in der Antike lat. als Lacus Tatta bekannt) ist ein Salzsee in der Türkei und nach dem Vansee der zweitgrößte See des Landes. Mit 32,9 % Salzanteil ist er einer der salzhaltigsten Seen der Welt.

Er liegt im trockenen Hochland zwischen Ankara, Konya und Aksaray. Der Salzsee hat keinen Abfluss und wird durch Niederschläge (250 mm im Jahr) und Grundwasser gespeist. In den Sommermonaten entsteht dann eine kristalline Salzschicht. Am See befinden sich drei Salzabbaufabriken. 70 % des konsumierten Salzes der Türkei stammen von hier.

Den besten Ausblick auf den See hat man von Şereflikoçhisar an der Hauptstraße von Ankara nach Aksaray. Am Seerand wachsen Binsen. Der größte Teil der türkischen Rosaflamingos nistet hier. Mit etwa 500 Brutpaaren befindet sich hier die zweitgrößte Kolonie von Armeniermöwen in der Türkei.[1]

Abhängig vom Winkel des einfallenden Lichts kann die Oberfläche des Sees verschiedene Farben annehmen. In den letzten Jahren gab es ein Projekt zur Speicherung von Erdgas unter dem Salzsee.

Weblinks

Commons: Tuz Gölü – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Klaus Malling Olsen, Hans Larsson: Gulls of Europe, Asia and North America, Helm Identification Guides, Christopher Helm, London 2003 (korrigierte Neuauflage von 2004), ISBN 978-0-7136-7087-5