Ulrich Barnickel

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Ulrich Barnickel (* 6. April 1955 in Weimar) ist ein deutscher Bildhauer.

Biografie[Bearbeiten]

Barnickel wurde in Weimar geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Schmied. 1978 bis 1984 studiert er das Fach Metall an der renommierten Künstlerschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) bei Prof. Irmtraud Ohme. Mit 29 Jahren reist er in die Bundesrepublik aus.

In seinen Arbeiten verquickt er das Reale mit dem Irrealen, sucht die Widersprüchlichkeit der erfahrungsgemäßen und der imaginären Elemente zu negieren und verzichtet auf eine rational akzeptable Erklärung ihres Zusammenhangs.

Offene Formen faszinieren den Bildhauer Ulrich Barnickel. Sie ermöglichen einen Blick in die positive und die negative Form einer Skulptur und brechen die starre monolithische Wirkung dreidimensionaler Bildnisse auf. So wurden die Tuben und Röhren fast zu etwas wie einem Markenzeichen des in Schlitz ansässigen Künstlers, dessen Werke schon in Paris, New York, Istanbul, Havanna und an anderen Orten der Welt zu sehen waren. Dabei ist es vornehmlich der Werkstoff Metall, aus dem der Bildhauer seine figurativen Abstraktionen formt. Erst seit einem Unfall 1998 findet man auch den Werkstoff Holz in seinem Atelier.

Ulrich Barnickel lebt seit 1987 im hessischen Schlitz. 2007 wurde er an der Bauhaus-Universität Weimar promoviert.

Ausstellungen[Bearbeiten]

„Paris“, Hohlplastik aus Edelstahlblech, 2009. Rathaus Gießen

Ulrich Barnickel ist auf Nationalen sowie Internationalen Ausstellungen vertreten. In zahlreichen Sammlungen stehen Skulpturen Barnickels.  

  • Wiesbaden, Kulturamt
  • Niederlande, Sammlung Prof. Th. Scholten
  • Fulda, Galerie Bilder-Fuchs
  • Fulda, Sammlung Adam
  • Mannheim, Galerie EGO ART
  • Rockenhausen, Museum Pachen, Deutsche Kunst 20. Jahrhundert
  • Hamburg-Blankenese, Galerie Augenart
  • Hamburg, Sammlung Voigt
  • Hamburg, Sammlung Bittorf
  • Berlin, Deutscher Beamtenbund
  • Mainz, Sammlung Schneider
  • Türkei, Sammlung der Internationalen Akademie (IAM) Istanbul
  • Birmingham (GB), Sammlung Wolf
  • Aventoft, Sammlung Leseberg
  • Havanna (Kuba), Sammlung CODEMA
  • Fulda, Sammlung Helios-Gruppe
  • Halle, Burg Giebichenstein
  • Kleinsassen „Ulrich Barnickel – Retrospektive“

 

Preise/ Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Aart´s Masters Paris Monaco
  • Medaille d´ honneur 99, 2 Eme Festival de Saumur

Literatur[Bearbeiten]

  • Ulrich Barnickel: „Ulrich Barnickel“, Ulenspiegel-Verlag Erfurt/ Gotha 1999, ISBN 3-932655-10-9
  • Ulrich Barnickel: „Restaurierung von Metall an historischen Gebäuden“, DVA 2002, ISBN 3-421-03407-9

Weblinks[Bearbeiten]