Unglaube

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig.
  • Zu dem Propst Johannes VII Unglaube (Johannem Vnglaube de Hirschbergk; * um 1445, † um 1520) siehe Johannes Unglaube.
  • Zu dem deutschen Fußballspieler siehe René Unglaube.
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Mit Unglaube wird vor allem der Zweifel an einer Darstellung oder einem Sachverhalt bezeichnet (→ Skeptizismus). Unterschieden werden im Sprachgebrauch der Zweifel an der Richtigkeit einer Behauptung, einer Einschätzung sowie der Zweifel an der Existenz und am Wirken eines Gottes, an der Lehre einer Kirche oder Religion.[1]

Manchmal wird das Wort Ungläubige von Anhängern bestimmter Religionen auch für die Anhänger von anderen Religionen gebraucht, also auch für Menschen, die sich selbst als Gläubige sehen.[2] Ein Beispiel liefert der Islam mit den Begriffen Kufr (Unglaube) und Kāfir (Ungläubiger). Die islamische Praxis der Erklärung von Muslimen zu Ungläubigen heißt Takfīr.

Die im Deutschen übliche Bezeichnung für Anhänger anderer Religionen ist Andersgläubige.[3] „Ungläubige“ können Atheisten, Antitheisten oder Agnostiker sein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • B. Mensen (Hrsg.): Schuld und Versöhnung in verschiedenen Religionen. Nettetal 1986, S. 39–58

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikiquote: Unglaube – Zitate
 Wiktionary: Unglaube – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.duden.de/rechtschreibung/Unglaube
  2. Die Bildung der Gesellschaft: Schelers Sozialphilosophie im Kontext, S. 135,online
  3. http://www.duden.de/rechtschreibung/Andersglaeubiger