Behauptung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Eine Behauptung ist eine in Form eines assertorischen Urteils geäußerte Aussage, die vom Äußernden mit dem Anspruch auf Zustimmung getätigt wird. Robespierre etwa stellt die Behauptung auf, die Enzyklopädie sei das Einleitungskapitel der Revolution.[1]

Eine Behauptung beansprucht Geltung für den Inhalt des geäußerten Urteils.

Beim Argumentieren wird eine Behauptung[2] üblicherweise begründet und die Gegenposition liefert Einwände.

Behauptungen im Bereich der Wissenschaften werden als Hypothesen, normativ-ethische und politische Behauptungen auch als Thesen bezeichnet.

[Bearbeiten] Literatur

  • Searle, John R.: Sprechakte. Frankfurt a.M. 1969.
  • Topitsch, Ernst (Hrsg.): Logik der Sozialwissenschaften. Köln 1966.
  • Harald Wohlrapp: Der Begriff des Arguments. Über die Beziehungen zwischen Wissen, Forschen, Glaube, Subjektivität und Vernunft. Würzburg: Königshausen u. Neumann, 2008 ISBN 978-3-8260-3820-4.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Jürgen Mittelstraß: Enzyklopädie, in:Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. vierbändige Enzyklopädie Band 1 Mannheim 1980
  2. Eine „Neue Orientierung“ verbunden mit einem Geltungsanspruch. so: Wohlrapp: Der Begriff des Arguments, 2008 S. 192
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen