Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) ist der Dachverband der Deutschen Zeitschriftenverleger. Der VDZ ist ein eingetragener Verein. Ihm gehören sieben Landesverbände an. Er wurde erstmals 1929 gegründet. Im VDZ sind rund 400 Verlage organisiert, die zusammen mehr als 3.000 Zeitschriften verlegen. Seit Juni 1997 ist Hubert Burda Präsident des Verbandes[1], sein Geschäftsführer ist seit Januar 2012 Stephan Scherzer. Im Jahr 1993 gründete der VDZ mit der VDZ Zeitschriftenakademie eine eigene Weiterbildungseinrichtung. Ihr Auftrag ist die Qualifizierung der Mitarbeiter aller dem Verband angeschlossenen Verlage.
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Aufgaben [Bearbeiten]
Ziel ist es, die Zeitschriftenverleger in der Erfüllung ihrer wirtschaftlichen, kulturellen und beruflichen Aufgaben zu vertreten und zu fördern. Er vertritt die Zeitschriftenverlage in der Öffentlichkeit wie auch gegenüber Bundesregierung, Parlament und Behörden sowie europäischen Institutionen. Er kümmert sich um die Ausbildung des Nachwuchses in den Zeitschriftenverlagen, erstellt Rechtsgutachten, erteilt Auskünfte und widmet sich der Pflege internationaler Beziehungen. Als Arbeitgeberverband führt der VDZ im Namen und Auftrag seiner Landesverbände Tarifverhandlungen für Redakteure und berät die Verlage bei Tarifanwendungen.
Im Jahr 2008 gründete der VDZ die Deutschlandstiftung Integration. Die Stiftung mit Sitz in Berlin will „Toleranz und Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlichem nationalen, kulturellen und sozialen Hintergrund“ fördern.
Dienstleistung [Bearbeiten]
Als Dienstleistungsverband bietet der VDZ den Verlagen über seine Fach- und Landesverbände ein breites Spektrum an Serviceleistungen. Über 300 ehrenamtlich tätige Experten aus Mitgliedsverlagen stellen dem Verband ihr Wissen und ihre Erfahrung in Arbeitsgruppen, Ausschüssen und in der Aus- und Fortbildung zur Verfügung. Mit seiner Lobbyarbeit für die Arbeitgeberseite setzt sich der VDZ auf Gesetzgeberseite dafür ein, dass die Verleger unter optimalen Rahmenbedingungen arbeiten können. Informationsdienste halten die Mitglieder über aktuelle Themen, Entwicklungen der Branche sowie über die Aktivitäten des Verbandes auf dem Laufenden.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Als Wirtschaftsverband beteiligt sich der VDZ auf deutscher und europäischer Ebene an der Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zeitschriftenverleger. Der VDZ sorgt dafür, dass die Belange der Zeitschriftenverleger in Gesetzen und Verordnungen berücksichtigt werden und in der Zusammenarbeit mit den Marktpartnern Brancheninstrumente, betriebswirtschaftliche Standards und Verfahren zur Leistungsmessung entwickelt werden. Der Verband verhandelt mit der Deutschen Post über angemessene Produkte und Preise beim Postvertrieb. Außerdem ist er Teil des Gesellschafterkreises der 1949 gegründeten Presse-Versorgung, einer Versorgungseinrichtung für Journalisten und Medienfachleute.
Mitgliedschaften [Bearbeiten]
Der VDZ ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Zeitschriftenverleger wählen Prof. Dr. Hubert Burda für weitere drei Jahre zum Präsidenten ihres Verbandes
Weblinks [Bearbeiten]
- Website des VDZ
- Literatur zum Schlagwort Verband Deutscher Zeitschriftenverleger im Katalog der DNB und in den Bibliotheksverbünden GBV und SWB