Very ’eavy...Very ’umble

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Very 'eavy...Very 'umble
Studioalbum von Uriah Heep
Veröffentlichung 1970
Label Vertigo, Bronze, Mercury
Format LP
Genre (Progressive) Hard Rock
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 39:14

Besetzung

Produktion Gerry Bron
Studio Lansdowne Studios, London
Chronologie
Very 'eavy...Very 'umble Salisbury (1970)

Very ’eavy...Very ’umble ist das erste Studioalbum der britischen Rockband Uriah Heep. Es erschien Anfang 1970 zunächst auf Vertigo Records.

Obwohl Ken Hensley im Vorwort der Platte den Begriff LP (Longplayer) mit „Large Problem“ („großes Problem“) übersetzt, um die Schwierigkeiten bei der Entstehung der Platte zu beschreiben (Besetzungswechsel), ist Very ’eavy...Very ’umble der Beginn der Karriere von Uriah Heep. Der Musikkritiker Daevid Jehnzen schreibt über diesen Karrierebeginn:„[...] a heavy, stomp-rock delight.“[1]

Das Albumcover mit einem Artwork von Robin Nicol (Design Machine) zeigt den von Spinnennetzen umwobenen Kopf des Uriah-Heep-Sängers David Byron. In den USA wurde das Album unter dem Namen Uriah Heep und mit einem völlig anderen Coverartwork – eine schwarz-silberne Zeichnung eines Aliens – veröffentlicht und hatte Bird of Prey anstatt Lucy Blues auf der Trackliste.

Während Melissa Mills in der Musikzeitschrift Rolling Stone angesichts des ersten Uriah-Heep-Albums konstatiert, „sie müsse Selbstmord begehen, falls es diese Gruppe schafft“,[2] sieht Donald A. Guarisco beim All Music Guide in Very ’eavy...Very ’umble und der Entwicklung eines eigenen Gruppensounds „ein durchaus kraftvolles Resultat zwischen Heavy Metal und den dramatischen Arrangements des Progressive Rock.[3]

In Großbritannien verfehlte Uriah Heeps Debütalbum den Einzug in die LP-Charts. In Deutschland war Very ’eavy...Very ’umble erfolgreicher und schaffte immerhin Platz 22.[4] Die US-amerikanische Ausgabe Uriah Heep kam bis auf Rang 186 in den Billboard 200.[5]

Gypsy wurde in einigen europäischen Ländern und Nordamerika als Single mit auf knapp 3 Minuten reduzierter Lauflänge veröffentlicht. In Europa war auf der B-Seite der Song Bird of Prey, der erste Titel auf dem zweiten Uriah-Heep-Album Salisbury. In den USA und Kanada war eine editierte Version von Come Away Melinda die B-Seite. Gypsy erreichte Anfang 1971 Platz 30 in den deutschen Singlecharts[6] und war im Jahr 1972 zudem die B-Seite der erfolgreichen Uriah-Heep-Singles The Wizard (Großbritannien) und Easy Livin’ (Deutschland), die beide auf dem Album Demons And Wizards (1972, Bronze Rec.) erschienen.

Titellisten[Bearbeiten]

Vertigo/Bronze[Bearbeiten]

  1. Gypsy (Box/Byron) 6:37
  2. Walking in Your Shadow (Newton/Byron) 4:31
  3. Come Away Melinda (Hellerman/Minkoff) 3:46 **
  4. Lucy Blues (Box/Byron) 5:08 *
  5. Dreammare (Newton) 4:39 *
  6. Real Turned On (Box/Byron) 3:37
  7. I’ll Keep on Trying (Box/Byron) 5:24
  8. Wake Up (Set Your Sights) (Box/Byron) 6:22 **

Mercury[Bearbeiten]

  1. Gypsy (Box/Byron) 6:37
  2. Walking in Your Shadow (Newton/Byron) 4:31
  3. Come Away Melinda (Hellerman/Minkoff) 3:46
  4. Bird of Prey (Box/Byron/Newton) 4:05
  5. Dreammare (Newton) 4:39
  6. Real Turned On (Box/Byron) 3:37
  7. I’ll Keep on Trying (Box/Byron) 5:24
  8. Wake Up (Set Your Sights) (Box/Byron) 6:22

CD remastered (Essential, 1996)[Bearbeiten]

Bonustracks:

  1. Gypsy (Single-Edit)
  2. Come Away Melinda (Alternativversion, bisher unveröffentlicht)
  3. Born in a Trunk (Outtake, bisher unveröffentlicht)

Expanded Deluxe CD (Castle, 2003)[Bearbeiten]

Bonustracks:

  1. Bird of Prey (original auf dem Album Salisbury und original Single-B-Seite und US-Albumversion)
  2. Born in a Trunk (Alternativversion, bisher unveröffentlicht)
  3. Come Away Melinda (Alternativversion, bisher unveröffentlicht)
  4. Gypsy (extended, bisher unveröffentlicht)
  5. Wake Up (Set Your Sights) (Alternativversion, bisher unveröffentlicht)
  6. Born in a Trunk (Instrumentalversion, bisher unveröffentlicht)
  7. Dreammare (BBC Liveversion, bisher unveröffentlicht)
  8. Gypsy (BBC Liveversion, bisher unveröffentlicht)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Erlewine, Michael (et al.), All Music Guide To Rock. San Francisco, 1995. ISBN 0-87930-376-X
  2. Rolling Stone, Album Review Uriah Heep, 1. Oktober 1970 (Version vom 18. Juli 2007 im Internet Archive)
  3. AMG, Review Very 'eavy...Very 'umble
  4. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit-Bilanz, Deutsche Chart LP's 1962-1986. Taurus-Press, Hamburg 1988, ISBN 3-922542-29-8, S. 120.
  5. AMG, Uriah Heep, Charts & Awards, Billboard Pop Albums
  6. Günter Ehnert (Hrsg.): Hit-Bilanz, Deutsche Chart Singles 1956-1980. Taurus-Press, Hamburg 1990, ISBN 3-922542-24-7, S. 209.
  • CD-Booklet Castle Essential ESMCD 316 (1996)