Würden

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51.0338888888897.4438888888889300Koordinaten: 51° 2′ 2″ N, 7° 26′ 38″ O

Würden
Höhe: 300 m ü. NN
Einwohner: 188 (31. Dez. 2007)
Postleitzahl: 51647
Vorwahl: 02266
Würden (Gummersbach)
Würden

Lage von Würden in Gummersbach

Ortsansicht von Würden

Würden ist ein Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Würden liegt zirka 11,5 km vom Zentrum entfernt im äußersten nordwestlichen Zipfel der Stadtgemeinde. Der Ort befindet sich auf einem Höhenrücken zwischen Gelpe- und Leppetal. Die nächstgelegenen Ortsteile sind Berghausen in ost-nordöstlicher und Hagen in süd-südöstlicher Richtung[1].

Geschichte[Bearbeiten]

1542 erfuhr der Ort erstmals urkundliche Erwähnung, als ein Goman in der Würden in der Türkensteuerliste aufgeführt wurde[2].

Am 3. September 1949 ereignete sich im damaligen so genannten „Bergbad“ (eigentlich ein Warmwasserbecken eines im benachbarten Leppetal ansässigen Stahlwerks) der bisher folgenschwerste Badeunfall der Region: Die Forderung einer Lehrerin, sich an den Händen zu fassen und gut festzuhalten, wurde von ihren Schülerinnen beim Wort genommen. Zwölf Kinder ertranken, nachdem sie auf der veralgten Schräge des Schwimmbeckens keinen Halt fanden und in den tiefen Bereich rutschten. In der Turmhalle der Pfarrkirche St. Johann Baptist in Gimborn erinnern drei Gedenktafeln an die Katastrophe, von denen zwei die Namen der verunglückten Mädchen verewigen. Das älteste war 15, das jüngste 12 Jahre alt[3].

Freizeit[Bearbeiten]

Zwischen Würden, Berghausen und Hagen erstreckt sich die Golfanlage „Gimborner Land“.

Verkehr[Bearbeiten]

Über die Haltestelle Hagen/Würden der Buslinie 316[4] ist Würden an den öffentlichen Personenverkehr angebunden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Nordrhein-Westfalen. Amtliche topographische Karten („Top50“). Bundesamt für Kartografie und Geodäsie, 2003, ISBN 3-89439-721-7.
  2.  K. Pampus, Oberbergische Abteilung 1924 e.V. d. Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.): Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. Gronenberg, Gummersbach 1997, ISBN 978-3-88265-206-2.
  3. WDR-Hörfunkreportage vom 1. September 2004. Stand 18. Juli 2008.
  4. Busnetz 2012, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH