Walther Eichrodt

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Walther Eichrodt (* 1. August 1890 in Gernsbach; † 20. Mai 1978 in Basel) war ein protestantischer Theologe und bedeutender Alttestamentler.

Eichrodt wurde 1890 im badischen Gernsbach als Sohn des großherzoglich-badischen Forstmeisters August Eichrodt geboren. Nach seinem Studium in Bethel, Greifswald und Heidelberg habilitierte er sich 1918 in Erlangen und lehrte von 1922 bis 1960 zunächst als außerordentlicher, ab 1934 als ordentlicher Professor für Altes Testament und Religionsgeschichte an der Universität Basel. 1953 amtierte er dort als Rektor.

Die Universitäten Erlangen (1927) und Glasgow (1951) zeichneten ihn mit dem Ehrendoktorat der Theologie aus.

Werk[Bearbeiten]

Eichrodts wichtigstes Werk ist die auch ins Englische übersetzte Theologie des Alten Testaments. Ihr Grundgedanke ist der Bund zwischen Gott und Mensch, den er als die Mitte des Alten Testaments sieht.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Quellen der Genesis, 1916
  • Die Hoffnung des ewigen Friedens alten Israel, 1920
  • Theologie des Alten Testaments, 3 Bde., 1933–1939
  • Das Menschenverständnis des Alten Testaments, 1944

Weblinks[Bearbeiten]