Watergate-Gebäudekomplex

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Watergate-Gebäudekomplex (2006)
Charakteristische Architektur des Watergate-Komplexes

Der Watergate-Gebäudekomplex (engl. Watergate complex) ist ein Büro-Hotel-Komplex aus dem Jahre 1967 im Nordwesten von Washington, D.C. in den Vereinigten Staaten. Er ist insbesondere als Schauplatz der Watergate-Affäre bekannt, die den Rücktritt des damaligen Präsidenten Richard Nixon zur Folge hatte.

Der Gebäudekomplex besteht aus einem Hotel, zwei Bürogebäuden, drei Appartement-Gebäuden und einem Einkaufszentrum.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Watergate-Gebäudekomplex wurde von dem italienischen Unternehmen Società Generale Immobiliare erbaut, das die 4 Hektar Baufläche für 10 Millionen US-Dollar erwarb. Er wurde vom italienischen Architekt Luigi Moretti entworfen.

Als am 17. Juni 1972 fünf Männer verhaftet wurden, nachdem sie in das im Watergate befindliche Hauptquartier des Democratic National Committee (die nationale Organisation der Demokratischen Partei der USA) eingebrochen waren, erreichte der Gebäudekomplex internationale Bekanntheit. Dies war der Beginn der Aufklärung der nach dem Gebäudekomplex benannten Watergate-Affäre.

Am 12. Oktober 2005 wurde er zu dem National Register of Historic Places hinzugefügt.

Das Watergate-Hotel wurde am 21. Juli 2009 zwangsversteigert. Es gab keine Bieter, Besitzer wurde daher PB Capital, ein Tochterunternehmen der Postbank AG, welches das Gros der Hypothek hielt, 25 Mio. US Dollar.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Watergate-Komplex – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.tagesschau.de/ausland/watergate100.html (Version vom 25. Juli 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt

38.89884-77.055413Koordinaten: 38° 53′ 55,8″ N, 77° 3′ 19,5″ W