Wilhelm VII. (Hessen-Kassel)

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Wilhelm VII. von Hessen-Kassel (* 21. Juni 1651 in Kassel; † 21. November 1670 in Paris) war Landgraf von Hessen-Kassel

Leben[Bearbeiten]

Wilhelm war der älteste Sohn des Landgrafen Wilhelm VI. von Hessen-Kassel aus dem Haus Hessen. Nach dem Tod seines Vaters 1663 übernahm seine Mutter Hedwig Sophie von Brandenburg für den noch Minderjährigen die Vormundschaft. Sie bestimmte so auch die Politik der Landgrafschaft.

Mit Erreichen der Mündigkeit wurde Landgraf Wilhelm mit Amalia von Kurland, Tochter des Herzogs Jakob von Kurland, verlobt. Sie war eine Cousine von Wilhelm VII., die Mütter waren Schwestern. Fast gleichzeitig brach er zu einer Grand Tour in die Niederlande, nach England und Frankreich auf. In Paris erkrankte er schwer „an einem Fieber“ und starb. Die französischen Ärzte hatten den 19-jährigen mit Abführ- und Brechmitteln, Aderlässen und Klistieren förmlich zu Tode kuriert.

Er wurde in der Kasseler Martinskirche beigesetzt. Seine Verlobte wurde mit seinem jüngeren Bruder und Nachfolger, Landgraf Karl, verheiratet.

Literatur[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Wilhelm VI. Landgraf von Hessen-Kassel
1663–1670
Karl