Wilhelm Voigt (Architekt)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wilhelm Voigt (* 6. Dezember 1857; † 14. September 1916 in Kiel) war ein deutscher Architekt, der als Kirchenbaumeister des Kieler Kirchengemeindeverbandes zahlreiche Kirchen in Hamburg und Schleswig-Holstein entwarf.
Inhaltsverzeichnis |
Stil [Bearbeiten]
Voigt kam vom Historismus, löste sich aber nach 1900 von der korrekten Stilnachahmung und wandte sich der damals aufkommenden schleswig-holsteinischen Heimatschutzarchitektur zu. Hierbei bediente er sich spätromanischer Details wie Zierfriese sowie rundbogiger Öffnungen und Blendengliederungen.
Werk [Bearbeiten]
(unvollständig)
Kirchen [Bearbeiten]
- 1904: St.-Jürgen-Kirche in Kiel
- 1908: Christuskirche in Gundelsby
- 1910: Friedhofskapelle auf dem Parkfriedhof Eichhof
- 1910–1911: St.-Michaelis-Kirche in Hassee
- 1910–1912: Lutherkirche in Kiel
- 1913–1914: Osterkirche in Hamburg-Bramfeld
sonstiges [Bearbeiten]
- 1895–1899: Kreishaus in Meldorf
- 1896: Museum Dithmarscher Altertümer in Meldorf
- 1900: „Goos-Ei“, Denkmal der Dusenddüwelswarf in Hemmingstedt
- 1903: neuromanische Sandsteintaufe in der Jakobikirche in Kiel
- 1908–1910: „Kieler Kaufmann“ in Kiel
Literatur [Bearbeiten]
- Claus Rauterberg: Kirchen in Angeln und ihre Kunstschätze. Friedrich Wittig Verlag, Kiel 2001, ISBN 3-8048-4468-5.
Weblinks [Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Voigt, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1857 |
| STERBEDATUM | 14. September 1916 |
| STERBEORT | Kiel |