Winterdiesel
Winterdiesel ist ein Dieselkraftstoff, dem Additive zugemischt sind, die das Ausflocken von Paraffinen bei niedrigeren Temperaturen reduzieren. Ohne diese Zusätze bilden sich in den Kraftstoffleitungen Paraffinkristalle, die durch Verstopfen des Kraftstofffilters ein Durchfließen des Dieselkraftstoffs vom Tank zum Motor verhindern. Die Filtrierbarkeitsgrenze (engl.: Cold Filter Plugging Point, CFPP), bei dem ein Prüffilter unter definierten Bedingungen verstopft, ist im Winterdiesel gegenüber dem Sommerdiesel deutlich herabgesetzt.
Ein weiterer Grund für das Einfrieren des normalen Dieselkraftstoffs ist, dass dieser bis zu 8 Prozent Wasser aufnehmen kann, das dann im Winter gefriert. Viele Diesel-PKW sind mit einer Filter-Vorwärmung ausgestattet, die den Betrieb mit Winterdiesel über den CFPP angegebenen Temperaturwert hinaus sicherstellen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handelssorten
[Bearbeiten] Winterdiesel
Die Filtrierbarkeitsgrenze (Nutzbarkeit) des Dieselkraftstoffes ist über den CFPP-Wert jahreszeitabhängig in der EN 590 geregelt - der Winterdiesel von Mitte November bis Ende Februar muss dabei einen CFPP-Wert von mindestens -20 °C erreichen. Viele Mineralölfirmen setzen den CFPP-Wert in den Wintermonaten typischerweise auf -22 °C herab.[1] In einer Übergangszeit muss Dieselkraftstoff bis -10 °C funktionieren, in Deutschland ist dies von Anfang Oktober bis Mitte November sowie vom Anfang März bis Mitte April gefordert.
Die von vielen Mineralölfirmen angebotenen hochpreisige Premiumdieselkraftstoffsorten besitzen einen garantierten CFPP-Wert von -24 °C bzw. -35 °C[2] und einen typischen Wert von -28 bis -38 °C. In Österreich ermittelte der Verkehrsklub ÖAMTC in einem nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichbaren Test bei allen Proben eine Beständigkeit von mindestens –27 °C.[3]
An den Tankstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird ab November bis ins Frühjahr nur Winterdiesel angeboten. Daher ist für den Konsumenten normalerweise kein Unterschied zu merken.
Die europaweit geltende Norm EN 590 definiert sechs Klassen von Dieselkraftstoffen für gemäßigte Klimazonen - diese haben ältere Definition für Winterdiesel wie in DIN-Norm DIN 51628 abgelöst.
| Klasse A | Klasse B | Klasse C | Klasse D | Klasse E | Klasse F | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| CFPP-Wert | +5 °C | 0 °C | -5 °C | -10 °C | -15 °C | -20 °C |
[Bearbeiten] Polardiesel
In manchen Regionen Europas, in denen noch niedrigere Temperaturen zu erwarten sind (z. B. in Skandinavien), wird neben dem Winterdiesel noch Polardiesel angeboten. Hierbei handelt es sich um einen Dieselkraftstoff, der mit Hilfe weiterer Additive teilweise bis –40 °C nutzbar ist. Das allgemeine Lieferangebot beinhaltet dabei als Polardiesel eine Spezifikation mit CFPP von –33°C.[4]
Die EN 590 definiert fünf Klassen von Dieselkraftstoffen für arktische Klimazonen. Auch wenn es nicht vom Gesetzgeber gefordert wird, greifen Hersteller für ihre Premiumdiesel auf diese Definitionen zurück.
| Klasse 0 | Klasse 1 | Klasse 2 | Klasse 3 | Klasse 4 | |
|---|---|---|---|---|---|
| CFPP-Wert | -20 °C | -26 °C | -32 °C | -38 °C | -44 °C |
[Bearbeiten] Angebot an Tankstellen
Die Messmethoden für Dieselkraftstoffe sind in der Norm EN 590 definiert, die in allen Ländern der EU sowie Kroatien, Island, Norwegen und der Schweiz einheitliche Festlegungen trifft. Eingeführt wurde diese Norm in Zusammenhang mit der Festlegung von Abgasnormen, die für Diesel eine Verringerung der Schwefelwerte vorsieht.
[Bearbeiten] Deutschland
Die Zeiten und Mindestanforderungen sind in DIN EN 590 geregelt. Die eigendefinierten Anforderungen an Premiumdiesel der Mineralölkonzerne beinhalten teilweise CFPP-Werte, die ganzjährig über die Anforderungen an Winterdiesel hinausgehen. (OMV MaxxMotion CFPP -35 °C[5][6], Aral/BP Ultimate Diesel CFPP -24 °C / -30 °C[7])
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Sommerdiesel | 0 °C | 15.04 - 30.09. |
| Übergangszeit | -10 °C | 01.10. - 15.11. |
| Winterdiesel | -20 °C | 16.11. - 28.02. |
| Übergangszeit | -10 °C | 01.03. - 14.04. |
[Bearbeiten] Österreich
Der Übergangsdiesel in Österreich garantiert eine Verwendbarkeit bis -15 °C.[8] Im Angebot befindliche Premiumdiesel der Mineralölkonzerne beinhalten teilweise CFPP-Werte, die ganzjährig über die Anforderungen an Winterdiesel hinausgehen. (OMV MaxxMotion CFPP -35 °C[5][6], Aral/BP Ultimate Diesel CFPP -24 °C / -30 °C[7])
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Winterdiesel | -20 °C | 01.10. - 28.02. |
| Übergangszeit | -15 °C | 01.03. - 31.03. |
[Bearbeiten] Schweiz
Obwohl es in der Norm SN EN 590 eine Unterscheidung von Sommer- und Winterdiesel gibt, hat sich in der Schweiz ein Ganzjahresdiesel durchgesetzt - dabei wird der in der Norm definierte Winterdiesel ganzjährig an den Tankstellen angeboten.[6][9][10] Dieser Umstand führte zu Irritationen, als österreichische Minteralölkonzern OMV Ende 2010 einen Premiumdiesel unter dem Handelsnamen „Winter Diesel“ einführte, die mit einem garantierten CFPP-Wert von -35 °C der oben beschriebenen Qualität als Polardiesel entspricht.[11] Auch andere Mineralölkonzerne bieten Premiumdiesel an, deren CFPP-Werte ganzjährig garantiert über die Anforderungen an Winterdiesel hinausgehen. (OMV MaxxMotion CFPP -35 °C[5][6], Aral/BP Ultimate Diesel CFPP -24 °C / -30 °C[7], Agrola Diesel cleanline CFPP -30 °C [12])
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Ganzjahresdiesel | -20 °C | ganzjährig |
[Bearbeiten] Belgien
Belgien hat den europäischen Standard für Dieselkraftstoffe in die nationale NBN EN 590 übernommen. Der Winterdiesel wird dabei gesetztlich mit CFPP -15 °C spezifiziert.[13] Der Mineralölkonzern VanRaak sichert darüber hinausgehend einen CFPP von -20 °C im Zeitraum von 1. November bis 28. Februar zu, und bietet den ganzen Oktober einen Übergangsdiesel mit CFPP -11 °C an.[14] An den Tankstellen der Marke "power" wird in einem erweiterten Zeitrahmen von 15. Oktober bis 15. März ein Winterdiesel mit CFPP -20 °C angeboten.[15]
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum | EN 590 |
|---|---|---|---|
| diesel d'hiver / winterdiesel | -15 °C | 01.11. - 28.02. | Class E |
[Bearbeiten] Dänemark
In Dänemark gilt die Norm DS EN 590.[16] Es werden drei Zeiträume mit unterschiedlichem CFPP für Dieselkraftstoffe unterschieden, je für Winter (Vinter), Herbst (Efterår) und Sommer (Sommer)[17] - weitere angegebene Werte entsprechen der Ist-Analyse bei Shell und Statoil in Dänemark.[18][19]
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum | Ist-CFPP | Ist-CloudPoint |
|---|---|---|---|---|
| Sommer | -10 °C | 01.04. - 30.09. | -12 °C | 0 °C |
| Efterår | -15 °C | 01.10. - 30.11. | -18 °C | -7 °C |
| Vinter | -20 °C | 01.12. - 31.03. | -24 °C | -10 °C |
[Bearbeiten] Finnland
Es gelten die Messvorschriften der EN 590.[17]
| Abschnitt | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Sommerperiode | -5 °C | 01.04. - 31.10. |
| Winterperiode | -26 °C | 01.11. - 31.03. |
[Bearbeiten] Frankreich
In Frankreich entsprechen Dieselkraftstoffen den EN 590 - Klassen B, E und F, jeweils für Sommerdiesel, Winterdiesel und Wintereinbrüchen.[20]
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum | EN 590 |
|---|---|---|---|
| diesel d'été | 0 °C | 01.05. - 31.10. | Class B |
| diesel d'hiver | -15 °C | 01.11. - 30.04. | Class E |
[Bearbeiten] Niederlande
In den Niederlanden gilt die DIN-Norm (siehe Winterdiesel Deutschland). Eine eigene Norm wurde nicht errichtet, da die Belieferung von Tankstellen häufig grenzüberschreitend erfolgt (etwa bei Shell).
[Bearbeiten] Norwegen
Norwegen hat die europäische Spezifikation in Klassen in die Norm NS-EN 590 übernommen. In der zentralen Winterperiode wird dabei arktischer Winterdiesel entsprechend Klasse 2 (Vinterdiesel Arktisk Grad 2) angeboten.[21] Die ausgewiesenen Zeiträume können je nach Region um +/- 14 Tage abweichen.[21]
| Klassifikation | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Minimum | -11 °C | 01.04 - 15.09. |
| Winterdiesel | -24 °C | 16.09. - 30.11. |
| Polardiesel | -32 °C | 01.12. - 28.02. |
| Winterdiesel | -24 °C | 01.03. - 30.03. |
[Bearbeiten] Polen
Die gesetzlichen Mindestzeiträume werden von einigen Tankstellenketten um einige Wochen erweitert. In besonders kalten Winterperioden wird auf Polardiesel bis -32 °C umgestellt, in einigen Regionen sogar -40 °C.[22] Einige Mineralölkonzerne garantieren für ihre Premiumdiesel eine tiefere Filtrierbarkeitsgrenze (BP Ultimate Diesel CFPP -30 °C ganzjährig[23], Statoil DieselGold/SupraDiesel CFPP -40 °C Winterzeit[24])
| Abschnitt | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Übergangszeit | -10 °C | 01.10. - 15.11. |
| Winterzeit | -20 °C | 16.11. - 28.02. |
| Übergangszeit | -10 °C | 01.03. - 15.04. |
[Bearbeiten] Spanien
Es gelten die Messvorschriften der EN 590.[17]
| Abschnitt | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Sommerperiode | 0 °C | 01.04. - 30.09. |
| Winterperiode | -10 °C | 01.10. - 31.03. |
[Bearbeiten] Tschechien
Zeiten und Anforderungen des tschechischen Winterdiesels (směsné motorové nafty) sind in ČSN EN 590 geregelt. Die Qualitäten für mildes Klima werden in die Klassen A bis F eingeteilt, die Qualitäten für arktisches Klima werden in die Klassen 0 bis 4 eingeteilt. Die zeitlich vorgeschriebenen Sorten entsprechen den Bezeichnungen als Třída B, Třída D und Třída F (für den eigentlichen Winterdiesel).[25] Die angebotenen Diesel entsprechend Třída 2 bezeichnen den Polardiesel mit einer mindesten Verwendbarkeit bis -32 °C (etwa in Skigebieten).
| Bezeichnung | CFPP-Wert | Zeitraum |
|---|---|---|
| Třída B | 0 °C | 15.04 - 30.09. |
| Třída D | -10 °C | 01.10. - 15.11. |
| Třída F | -20 °C | 16.11. - 01.03. |
| Třída D | -10 °C | 01.03. - 14.04. |
[Bearbeiten] Dieselmischung
[Bearbeiten] Fließverbesserer
Ersatzweise wird mitunter empfohlen, entsprechende Zusätze im Autozubehörhandel zu kaufen und selbst zuzumischen. Diese Fließverbesserer werden zu dem nachzufüllenden Dieselkraftstoff in den Tank gegeben. Diese Zusätze sind allerdings nur bei einer Treibstofftemperatur ab +20 °C optimal mit dem Diesel mischbar. Ist der Treibstoff im Tank kälter, kann keine optimale Vermischung stattfinden und die Zusätze können nicht wirksam werden.
Mineralölkonzerne und Autohersteller warnen davor, Fließverbesserer zum Angebot der Premiumdiesel oder Winterdiesel (auch Sorten der Übergangszeit) zuzusetzen - die Mischung der schon im Kraftstoff vorhandenen Additive und den Additiven des Fließverbesserers kann die Eigenschaften verschlechtern, und statt eines besseren CFPP kann sich sogar der umgekehrte Effekt einstellen.[26][27][28]
[Bearbeiten] Normalbenzinzumischung
Bis in die frühen 1990er Jahre wurde in manchen Betriebsanleitungen empfohlen, bis zu 20 % Normalbenzin zum Dieselöl beizumischen, allerdings mit Einschränkungen in der Wirtschaftlichkeit und des Laufverhaltens des Dieselmotors. Dies ist heute meist nur noch bei alten Dieselmotoren mit Vor- oder Wirbelkammereinspritzung und verhältnismäßig einfacher Reiheneinspritzpumpe als auch rein mechanischer Verteilereinspritzpumpe möglich, auch wenn diese durch den Kraftstoff geschmiert werden.
Die Zugabe von Benzin zu Diesel senkt den Flammpunkt des Diesel drastisch. Dies führt zu einer erhöhten Explosionsgefahr und sollte daher aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt werden. Genaueres steht im Handbuch des Autos. Fahrzeuge mit Common-Rail- oder Pumpe-Düse-Direkteinspritzung (seit etwa 2000 am Markt) vertragen die Zugabe von Normalbenzin grundsätzlich nicht.[29] Auch bei versehentlichem Falschtanken darf der Motor nicht gestartet werden.[29][28]
[Bearbeiten] Kerosin
In den USA werden die Treibstoffsorten der Mitteldestillate in Klassen verkauft - die erste Fraktion „No. 1 fuel“ entspricht dem Petroleum / Kerosin, die zweite Fraktion „No. 2 fuel“ dem Truckdiesel für den Straßenverkehr, die mittleren Fraktionen sind ungebräuchlich, die fünfte Fraktion ist üblich als Marinedieselöl und unterste sechste Fraktion ist als Schweröl nur selten gebräuchlich. Im Tankstellennetz ist es dabei üblich, gleichzeitig „No. 1“ und „No. 2“ Diesel anzubieten (entsprechend Spezifikation ASTM D975[30]) und es dem Fahrer zu überlassen, in welchem Mischungsverhältnis er tankt. Die eigene Mischung ist vorteilhaft angesichts der weiten Strecken vieler Trucktransporte und schnellen Wetterwechsel bis tief in den Kontinent hinein (Blizzards), sodass eine allgemeine Festlegung einer Handelssorte oft nicht hinreichend ist. Der „No. 1“ Diesel hat dabei einen natürlichen CFFP von -40°C und im Allgemeinen wird geraten, für je 10 % zusätzlichem No. 1 Diesel mit einer erweiterten Kältefestigkeit von 5 Grad zu rechnen.[31]. Die weite Verbreitung von No. 1 Diesel hat dazu geführt, dass einige Lieferfahrzeuge auf Dieselmotorbasis zwingend mit dem Treibstoff betankt werden müssen.
Die Verwendung von bis zu 25 % Petroleum im Tank zur Verbesserung der Kälteeigenschaften war auch in Europa lange üblich, wurde jedoch durch die allgemeine Verfügbarkeit von Winterdiesel mit speziellen Additiven verdrängt. Der in den USA erhältliche „No. 1 fuel“ ist immer teurer als „No. 2 fuel“, sodass regional auch auf die winterlichen Handelssorten („winterized diesel“) zurückgegriffen wird - die Festlegung der Mindestbedingungen für Winterdiesel ist dabei jedoch Sache der Bundesstaaten und bleibt in vielen Bundesstaaten gänzlich den Tankstellenketten überlassen. Während die Unsicherheit der Winterfestigkeit der Handelssorten eher für „No. 1 fuel“ spricht, so ist insbesondere bei modernen Turbomotoren mit Direkteinspritzung ein Leistungsabfall (Mehrverbrauch) bei der Verwendung von „No. 1 fuel“ festzustellen, und einige europäische Autohersteller schließen für ihre Modelle die Verwendung von „No. 1 fuel“ ganz aus. Dies folgt ähnlichen Gründen wie die Ablehnung der Beimengung von Benzin zum Diesel bei modernen Motoren mit Direkteinspritzung - „No. 1“ Petroleum liegt in der Siedefraktion zwischen Benzin und „No. 2“ Diesel.
[Bearbeiten] Maßnahmen
[Bearbeiten] Aufwärmen
Sind das Filtersystem und/oder die Leitungen und der Tank erst einmal versulzt, d. h. durch ausgeflocktes Paraffin des Dieselkraftstoffs verstopft, hilft externes Erwärmen der Pumpe, des Filter und der Leitungen auf etwa 20 °C, z. B. durch Heißwasser, Aufwärmen in einer beheizten Garage oder in einer Lackierkammer. Ein Erwärmen mit offener Flamme ist zu unterlassen. Dies kann zu Brand oder Explosion führen.
[Bearbeiten] Krafstoffvorwärmung
Automobile können baulich für den Betrieb bei tiefen Temperaturen angepasst werden. Modelle für Gebiete mit arktischen Temperaturen werden serienmäßig mit einer Kraftstoffvorwärmung ausgeliefert.[32] Da die Flocken im versulzten Diesel als erstes den Kraftstofffilter zusetzen, ist die einfachste Möglichkeit eine elektrische Beheizung des Kraftstofffilters - auf diese Weise kann mit Sommerdiesel statt bis -7°C bis -20°C gefahren werden.[33]
Die meisten neueren Dieselfahrzeuge werden auch in Mitteleuropa schon mit einer Filter-Vorwärmanlage ausgeliefert[26] Die Fahrtüchtigkeit des Winterdiesel verbessert sich dabei über den CFPP-Wert hinaus - so gilt für den VW TDI, dass Winterdiesel mit CFPP -15 °C durch die serienmäßige Kraftstoffvorwärmung bis -24 °C betriebssicher ist.[28]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/Winterdiesel.aspx
- ↑ MaxxMotion OMV Premium Diesel
- ↑ Test der Temperaturbeständigkeit von Winterdiesel
- ↑ Tamoil Polar Diesel
- ↑ a b c http://www.omv.at/portal/01/at/maxxmotion-diesel
- ↑ a b c d http://www.lba.admin.ch/internet/lba/de/home/dienstleistungen/bebeco0/technische_merkbl_tter.parsys.0003.downloadList.00031.DownloadFile.tmp/dieseltreibstoff2119.2930v03.pdf
- ↑ a b c Aral Diesel im Winter. Abgerufen am 2. Februar 2012. „erlaubt den Motorbetrieb bei sehr hohen und tiefen - garantiert bis mindestens -24°C - Umgebungstemperaturen. Der Kennwert für die Kraftstoff-Filtrierbarkeit liegt typischerweise noch deutlich niedriger, bis unter -30°C“
- ↑ http://www.oeamtc.at/sites/vintage/html_seiten/lexikon/lexikon.php?char=W
- ↑ http://www.shell.ch/home/content/che-de/products_services/on_the_road/fuels/technical_information/winterdiesel/
- ↑ http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/switzerland/corporate_switzerland/STAGING/local_assets/downloads_pdfs/pq/TDS_BP_Citydiesel_d.pdf
- ↑ Verwirrung an der Tankstelle - Was ist „Winterdiesel“?. n-tv (22. Oktober 2010). Abgerufen am 2. Februar 2012.
- ↑ Infos sur les produits - Diesel cleanline. Abgerufen am 2. Februar 2012.
- ↑ http://www.vanraak.be/page.asp?lid=1&id=116
- ↑ http://www.vanraak.be/page.asp?lid=2&id=159
- ↑ http://www.poweroil.be/detail.asp?artid=159
- ↑ http://webshop.ds.dk/templates/product.aspx?ProductGuid=M232438
- ↑ a b c Fyld en reaktor spillet. Haldor Topsøe. Abgerufen am 3. Februar 2012.
- ↑ Statoil Eurodiesel 10 (23. Januar 2008). Abgerufen am 3. Februar 2012.
- ↑ Shell Diesel Extra B7 (2011). Abgerufen am 3. Februar 2012.
- ↑ [1] Petroleum Refining: Crude oil, petroleum products, process flowsheets von Jean-Pierre Wauquier, Seite 215 und 216
- ↑ a b Produktbeskrivelse - Diesel B7. Unox Tankstellen (8. August 2011). Abgerufen am 2. Februar 2012.
- ↑ http://www.auto-motor-i-sport.pl/magazyn/olej-napedowy-paliwa-zima-8793.html
- ↑ http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/bp_ultimate/bp_ultimate_poland/STAGING/local_assets/downloads_pdfs/xyz/Zimowy_ON_BP_Ultimate_FAQ.pdf
- ↑ http://www.statoil.pl/?pid=281
- ↑ http://www.ceproas.cz/sys/sdilene-dokumenty/Nafta_motorova.html
- ↑ a b http://www.auto.at/contator/auto/news.asp?nnr=13949
- ↑ http://www.die-auto-experten.de/blog/2009/01/07/winterdiesel-von-der-tankstelle-benotigt-keinen-fliesverbesserer/
- ↑ a b c Betriebshandbuch Golf 4 TDI, Ausgabe 2001, Volkswagen AG, Abschnitt „Winterbetrieb“, Zitat: Das Fahrzeug ist mit einer Filter-Vorwärmanlage ausgerüstet. Die Kraftstoffanlage wird dadurch bei Verwendung von Winterdiesel, der bis -15°C kältebeständig ist, bis etwa -24°C betriebssicher. [...] Krafstoffzusätze (Fließverbesserer), Benzin und ähnliche Mittel dürfen dem Dieselkraftstoff nicht beigemischt werden.
- ↑ a b Falschtanken. ADAC, abgerufen am 22. Dezember 2009: „Anders hingegen bei den Common-Rail- und Pumpe-Düse-Triebwerken (seit etwa 2000 am Markt): Motor auf keinen Fall anlassen [...] [sonst] kann ein Austausch des gesamten Einspritzsystems einschließlich Hochdruckpumpe, Injektoren, Kraftstoffleitungen und Tank erforderlich sein. [...] Weit verbreitet ist der Irrglaube, etwas Benzin im Diesel schade nicht und könne im Winter sogar als Fließverbesserer benutzt werden. Dies gilt heute nicht mehr.“
- ↑ http://www.astm.org/Standards/D975.htm
- ↑ „How to Blend No. 1 Diesel With Diesel Fuel for Cold Weather“
- ↑ Kombiventil im Polo Fox
- ↑ TDI FAQ