Yma Sumac

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Yma Sumac, 1953

Yma Sumac (* 10. September 1922 in Callao, Peru; † 1. November 2008 in Los Angeles, Kalifornien; Quechua Ima sumaq: „Wie schön“; auch Imma Sumack oder Ima Sumack; eigentlicher Name Zoila Augusta Emperatriz Chavarri del Castillo) war eine peruanische Sängerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Yma Sumac konnte mit ihrer Stimme einen Tonumfang von vier Oktaven abdecken,[1] d. h. dass sie von tiefen Alt-Noten bis hin zu hohen Pfeifregister-Noten Lieder perfekt intonieren konnte. Als Folkloresängerin der Anden wurde sie in ihrer Heimat entdeckt. Sumac studierte in Lima und trat in Peru live und auch im Rundfunk auf, außerdem mit der Tanzgruppe Compania Peruana de Arte von Moisés Vivanco, den sie 1942 heiratete. 1943 nahm sie in Argentinien südamerikanische Folklore auf, 1946 mit kleinerem Ensemble, so dem Inca Taky Trio, mit ihrem Mann an der Gitarre und ihrer Cousine Cholita Rivero als Kontra-Altistin. 1954 hatte Sumac eine Rolle in dem Spielfilm Das Geheimnis der Inkas („Secret of the Incas“), 1956 in dem Spielfilm „Sturm über Persien“ (OT: Omar Khayyam). 1992 drehte das deutsche Fernsehen die Dokumentation „Hollywoods Inkaprinzessin“ über Yma Sumac. 1998 wurde ihre Musik Teil eines Spielfilms der Coen-Brüder: The Big Lebowski und der Cirque du Soleil-Show Quidam. Im Mai 2006 wurde Sumac der Orden El Sol del Perú verliehen. Im gleichen Jahr wurde ihr Lied „Xtabay“ Filmmusik des deutschen Films „Die Österreichische Methode“.

Sumac wurde im Hollywood Forever Cemetery bestattet.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Anna-Bianca Krause: Yma Sumac. In: Apropos. Bd. 11, Verlag Neue Kritik, Frankfurt am Main 2000, ISBN 978-3-8015-0334-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Lady mit Trick-Kehle. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1952, S. 30–31 (30. Januar 1952, online).