Zoege von Manteuffel

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Manteuffel genannt Zoege oder Zoege von Manteuffel bzw. Manteuffel-Szoege ist der Name eines alten baltischen Adelsgeschlechts, das in dem damals dänischen Estland mit Gerardus Soye am 11. Juni 1325 erstmals urkundlich erwähnt wird. Hermann, Claus, Otto und Hans Soye siegelten 1428 auf der Urkunde des Erzbischofs mit dem Deutschorden. Ein Johann Söge war im Jahre 1558 bischöflicher Rat zu Dörpat, Hermann Szöge 1561 Abgeordneter der Ritterschaft bei Gotthard Kettler.[1]

Name[Bearbeiten]

Der Name wechselte zwischen Zoye, Soye, Soeghe, Zoeghe, Zöge, Szöge, Zoege und Szoege. Der Beiname „Manteuffel“ wurde in Kurland und Estland im 17. Jahrhundert, in Livland im 18. Jahrhundert angenommen und wurde schließlich Bestandteil des Hauptnamens.

Manteuffel gen. Szöge (Manteuffel-Szoege)[Bearbeiten]

Wappen der Manteuffel gen. Szöge

Kurländischer Zweig; seit dem 16. Jahrhundert in Kurland, ab 1620 kurländisches Indigenat und seit 1862 russische Barone.[2]

Namensträger der Familie[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Zoege von Manteuffel (von Manteuffel, Grafen)[Bearbeiten]

Wappen der Zoege von Manteuffel
Wappen der Grafen Manteuffel (Zoege von Manteuffel)

Die Familienangehörigen waren mit dem estländischen und livländischen Indigenat belegt.[3] Gotthard Johann von Manteuffel, der aus seinen Besitzungen in Livland ein Majorat gebildet hatte, wurde von Kaiser Franz I. im Jahre 1759 in den Reichsgrafenstand, Otto Jacob von Manteuffel in Schweden von Gustav III. 1772 in den Freiherrenstand erhoben.

Namensträger der Familie[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. August Wilhelm Hupel: Nordische Miscellaneen. Bände 15-17. (S. 312)
  2. Manteuffel gen. Szöge, v.: Baltisches Biographisches Lexikon digital. (online)
  3. Manteuffel, Gf. v.: Baltisches Biographisches Lexikon digital. (online)