Kupferstichkabinett Dresden
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Das Kupferstichkabinett Dresden ist heute als Kunstmuseum für Zeichnung, Druck und Photographie ein Bestandteil der Staatliche Kunstsammlungen Dresden.
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[Bearbeiten] Geschichte
Das Kupferstich-Kabinett Dresden geht – wie viele der anderen berühmten Sammlungen in Dresden – auf die Sammlungen der Sächsischen Kurfürsten zurück. Es ging 1720 als eigenständiges Museum für Graphik und Zeichnung aus der ca. 1560 in Dresden gegründeten Kunstkammer der Wettiner hervor. Lt. eigener Angabe ist es damit das älteste Museum für graphische Künste im deutschsprachigen Raum. Über die folgenden Jahrhunderte wurde die Sammlung konsequent ausgebaut.
Auch für das Kupferstich-Kabinett Dresden bedeutet die Zerstörung Dresdens im Februar 1945 einen schweren Einschnitt in die Sammlungsgeschichte. Trotz Auslagerung waren die Verluste sehr hoch. Nach dem Krieg folgte die Verbringung des berühmtesten Teils der Sammlung in die Sowjetunion. Erst Ende der 1950er Jahre kehrte die Sammlung nach Dresden zurück und wurde im Albertinum wieder zugänglich gemacht.
Seit 1988 gehört das Josef-Hegenbarth-Archiv zum Kupferstichkabinett.
[Bearbeiten] Sammlung
Die sehr umfangreiche Sammlung umfasst über 500.000 Exemplare, von denen nur ein Bruchteil in der Ausstellung gezeigt werden kann. Zur Sammlung gehören Werke so renommierter Künstler wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach der Ältere, Hans Holbein der Jüngere, Jan van Eyck, Rubens, Rembrandt van Rijn, Goya oder Michelangelo. Weiterhin besitzt das Kabinett eine umfangreiche Anzahl von Werken von Künstlern mit ausgeprägtem Bezug zu Dresden, wie zum Beispiel Caspar David Friedrich, Ludwig Richter und Georg Baselitz. Im Jahre 1898 wurde von Max Lehr, dem damaligen Direktor des Kupferstich-Kabinetts, mit dem Erwerb erster Arbeiten von Käthe Kollwitz der Grundstein für die umfassende Sammlung ihres zeichnerischen und graphischen Gesamtwerks gelegt, welche inzwischen etwa 200 ihrer Arbeiten umfasst.
Neben der ständigen Ausstellung veranstaltet das Kupferstich-Kabinett Dresden regelmäßig Sonderausstellungen, die neben eigenen Werken auch Leihgaben anderer namhafter Museen enthalten.
[Bearbeiten] Standort
Im Jahr 2004 zog das Kupferstichkabinett Dresden in die sanierten Räumlichkeiten im 2. Obergeschosses des Dresdner Residenzschloss.
[Bearbeiten] Weblinks
Staatliche Kunstsammlungen: Galerie Neue Meister | Gemäldegalerie Alte Meister | Grünes Gewölbe | Josef-Hegenbarth-Archiv | Kunstgewerbemuseum | Kunsthalle im Lipsius-Bau | Kupferstichkabinett Dresden | Mathematisch-Physikalischer Salon | Münzkabinett | Museum für Sächsische Volkskunst | Porzellansammlung | Puppentheatersammlung | Rüstkammer | Skulpturensammlung
Senckenberg Naturhistorische Sammlungen: Museum für Mineralogie und Geologie | Museum für Tierkunde
Städtische Museen: Carl-Maria-von-Weber-Museum | Heimat- und Palitzschmuseum Prohlis | Kraszewski-Museum | Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik | Schillerhäuschen | Stadtmuseum | Städtische Galerie | Technische Sammlungen
Weitere: Buchmuseum der SLUB | Deutsches Hygiene-Museum | Erich-Kästner-Museum | Fahrradmuseum | Festung | Fußballmuseum | Gedenkstätte Bautzner Straße | Gedenkstätte Münchner Platz | Hofmühle | Kleinbauernmuseum Reitzendorf | KraftWerk – Dresdner Energiemuseum | Kunsthaus | Leonhardi-Museum | Lichtdruck-Werkstatt-Museum | Militärhistorisches Museum der Bundeswehr | Panometer | Plattenbaumuseum | Puppenmuseum | Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden | Schulmuseum | Sparkassenmuseum | Straßenbahnmuseum | Verkehrsmuseum | Völkerkundemuseum | Landesmuseum für Vorgeschichte | Windbergbahnmuseum

