Zwickelbier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kellerbier im Henkelglas

Zwickelbier (oder Zwickl; oft Kellerbier genannt) ist ein ungefiltertes Bier. Es ist „naturtrüb“.

Inhaltsverzeichnis

Beschaffenheit [Bearbeiten]

Das Bier wird meist direkt nach dem Nachgärungsprozess in Gastwirtschaften angeboten oder kommt alternativ als Flaschenbier in den Handel. Es unterliegt so nicht der üblichen kalten Reifung. Das Zwickelbier gehört zu den ungespundeten Bieren und hat daher einen geringen Kohlensäuregehalt. Insgesamt ist Zwickelbier von geringer Haltbarkeit und sollte frisch getrunken werden. Es ist ein verträgliches, würziges und „süffiges“ Bier. Es verbleiben alle natürlichen Schweb- und Trubstoffe im Bier, so gilt es ernährungsphysiologisch als wertvoller als filtriertes Bier.

Herkunft [Bearbeiten]

Ursprünglich war mit Zwickelbier die vor dem Filtern vom Fass mittels des sogenannten „Zwickelhahns“ vom Braumeister entnommene Probe gemeint.[1] Mittlerweile wird es kommerziell in größeren Mengen angeboten, in der Regel als helles untergäriges Bier, aber auch als obergärig, beispielsweise das Kellerweizen.

Literatur [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://www.weyermann.de/ger/news.asp?go=ne&show=yes&idne=656&umenue=yes&idmenue=4&sprache=1