Ōi Saidan

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Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan) ist der Oberpriester (kanchō) der Rinzai-shū-Sekte des Hōkō-ji (Shinjitai: 方広寺, Kyūjitai: 方廣寺) in Okuyama, Inasa-chō, Kita-ku, Hamamatsu.

1921 wurde er Priester (oshō) im Moshō-ji (茂松寺) in Nishinomiya. 1940 machte er seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Kyōto. 1948 wurde er Abt (住職, jūshoku) am Moshō-ji. Während dieser Zeit studierte er Zen unter Ienaga Ichidō (家永 一道) vom Tōfuku-ji.

Er wurde zum Dharma-Nachfolger von Ichidō und lehrte Zen-Philosophie als Professor an der buddhistischen Hanazono-Universität. April 1960 wurde er Abt der Meditationshalle des Manju-ji (萬壽寺) in Ōita. März 1975 wurde er Abt im Tōkai-an (東海庵) im Myōshin-ji. Oktober 1990 wurde Oberhaupt der Hōkō-ji-Sekte (方廣寺派管長, Hōkō-ji-ha kanchō) und Zen-Meister (shike) am Hōkō-ji.

Im öffnete er die Zen-Schulung für Laien, auch für Frauen und für Schüler und Schülerinnen aus dem Westen.

Ōi Saidan leitete ab 1982 Zen-Sesshin (Meditationsretreats) in Deutschland. Zuletzt war er während der EXPO 2000 im Lebensgarten Steyerberg und in Hannover.

Mit der Repräsentation seiner Lehrtradition in Deutschland beauftragte er die Zen-Meister Christoph Rei Ho Hatlapa aus Steyerberg, Lehrer der Choka-Sangha und Rei Shin Bigan, sowie Rei Myo (Dr. Nadine Tierelinckx).

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Ōi der Familienname, Saidan der Vorname.