(2407) Haug

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Asteroid
(2407) Haug
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Große Halbachse 2,9204 ±0,0002 AE
Exzentrizität 0,2219 ±0,0004
Perihel – Aphel 2,2723 ±0,0011 AE – 3,5684 ±0,0002 AE
Neigung der Bahnebene 2,4733 ±0,0437°
Länge des aufsteigenden Knotens 342,2065 ±0,9526°
Argument der Periapsis 10,0620 ±0,959°
Siderische Umlaufzeit 4,99 a ±0,1522 d
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 22,461 ±0,123 km
Albedo 0,172 ±0,005
Rotationsperiode 6,162 h
Absolute Helligkeit 10,77 mag
Spektralklasse C
Geschichte
Entdecker TschechoslowakeiTschechoslowakei Luboš Kohoutek
Datum der Entdeckung 27. Februar 1973
Andere Bezeichnung 1973 DH; 1926 XE; 1930 MJ; 1938 EF; 1950 NM; 1951 YT; 1958 DB1; 1969 JB; 1970 ND; 1976 YL1; 1978 EA6; A906 YE; A916 WD
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(2407) Haug (1973 DH; 1926 XE; 1930 MJ; 1938 EF; 1950 NM; 1951 YT; 1958 DB1; 1969 JB; 1970 ND; 1976 YL1; 1978 EA6; A906 YE; A916 WD) ist ein ungefähr 22 Kilometer großer Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 27. Februar 1973 vom tschechischen (damals: Tschechoslowakei) Astronomen Luboš Kohoutek an der Hamburger Sternwarte in Hamburg-Bergedorf (IAU-Code 029) entdeckt wurde.

Benennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(2407) Haug wurde nach dem deutschen Astronomen Ulrich Haug (1929–1992) benannt, der in seinen frühen Jahren in Tübingen interplanetaren Staub erforschte und später an der Hamburger Sternwarte Extinktion von interstellarem Medium erforschte und Beobachtungen mit dem Schmidt-Teleskop durchführte. Später arbeitete er am Calar-Alto-Observatorium und legte die Grundlage für das Hamburg-ESO Quasar Survey.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-540-29925-7, S. 186 (englisch, 992 S., link.springer.com [ONLINE; abgerufen am 10. August 2019] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1973 DH. Discovered 1973 Feb. 27 by L. Kohoutek at Bergedorf.”