(2615) Saito

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Asteroid
(2615) Saito
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 27. April 2019 (JD 2.458.600,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Hygiea-Familie
Große Halbachse 2,3382 ±0,0001 AE
Exzentrizität 0,1682 ±0,0004
Perihel – Aphel 1,9449 ±0,0008 AE – 2,7316 ±0,00001 AE
Neigung der Bahnebene 6,9143 ±0,0358°
Länge des aufsteigenden Knotens 105,5381 ±0,3136°
Argument der Periapsis 228,1628 ±0,3326°
Siderische Umlaufzeit 3,58 a ±0,0681 d
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 15,555 ±0,244 km
Albedo 0,088 ±0,009
Rotationsperiode 14,960 h
Absolute Helligkeit 13,0 mag
Geschichte
Entdecker Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Wilhelm Reinmuth
Datum der Entdeckung 4. September 1951
Andere Bezeichnung 1951 RJ; 1955 FC2; 1967 JS; 1979 OD13; 1979 QB8
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(2615) Saito (1951 RJ; 1955 FC2; 1967 JS; 1979 OD13; 1979 QB8) ist ein ungefähr 16 Kilometer großer Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 4. September 1951 vom deutschen (damals: Bundesrepublik Deutschland) Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl auf dem Westgipfel des Königstuhls bei Heidelberg (IAU-Code 024) entdeckt wurde. Er gehört zur Hygiea-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (10) Hygiea benannt ist.

Benennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(2615) Saito wurde nach dem Astrophysiker Keiji Saito benannt, der von 1961 bis 1985 am Tokyo Astronomical Observatory die Physik von Kometen und Meteoren studierte. Während seinem Studium war er einer der Entdecker der wiederkehrenden Nova T Coronae Borealis bei ihrem Auftreten 1946.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 978-3-540-29925-7, S. 186 (englisch, 992 S., link.springer.com [ONLINE; abgerufen am 28. August 2019] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): “1951 RJ. Discovered 1951 Sept. 4 by K. Reinmuth at Heidelberg.”
VorgängerAsteroidNachfolger
(2614) TorrenceNummerierung (2616) Lesya