(31175) Erikafuchs

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Asteroid
(31175) Erikafuchs
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 23. Mai 2014 (JD 2.456.800,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Eunomia-Familie
Große Halbachse 2,6849 AE
Exzentrizität

0,1714

Perihel – Aphel 2,2247 AE – 3,1452 AE
Neigung der Bahnebene 11,5967°
Länge des aufsteigenden Knotens 293,4019°
Argument der Periapsis 117,4658°
Siderische Umlaufzeit 4,40 a
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 13,0 mag
Geschichte
Entdecker OCA-DLR Asteroid Survey am
Observatoire de Calern
Datum der Entdeckung 7. Dezember 1997
Andere Bezeichnung 1997 XV7, 2000 MD1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Umlaufdauer

(31175) Erikafuchs ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 7. Dezember 1997 im Rahmen des OCA-DLR Asteroid Surveys (O.D.A.S.), einem Projekt des OCA (Observatoire de la Côte d'Azur) und des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), am 90-cm-Schmidt-Teleskop des französischen Observatoire de Calern (IAU-Code 910) entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Eunomia-Familie, einer nach (15) Eunomia benannten Gruppe, zu der vermutlich fünf Prozent der Asteroiden des Hauptgürtels gehören. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (31175) Erikafuchs sind fast identisch mit denjenigen des kleineren, wenn man von der absoluten Helligkeit von 15,5 gegenüber 13,0 ausgeht, Asteroiden (172339) 2002 VL57.[1]

(31175) Erikafuchs wurde nach der deutschen Übersetzerin Erika Fuchs (1906–2005) benannt, die vor allem als Übersetzerin von Disney-Comics bekannt wurde. Anlass für die Benennung war die geplante Eröffnung eines Erika-Fuchs-Museums in Schwarzenbach an der Saale. Die Veröffentlichung der Benennung durch die Internationale Astronomische Union (IAU) erfolgte am 21. August 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 51,4 MB)