ADR-Rose

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Hinweisschild zur ADR Prüfung

Die Auszeichnung Anerkannte Deutsche Rose (ADR-Rose) bekommen neue Rosenzüchtungen, die in elf verschiedenen „ADR-Prüfungsgärten“ (Sichtungsgärten) Deutschlands angepflanzt wurden und über drei oder vier Jahre – ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – gesund blieben und einen hohen Zierwert aufweisen. Dabei werden Werteigenschaften wie Duft, Frosthärte, Blühverhalten und Gesundheit geprüft. Die ADR-Prüfung (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung) wurde 1950 durch die Rosenzüchter (vor allem auf Betreiben von Wilhelm Kordes) im Bund deutscher Baumschulen gegründet. Die über 150 ADR-Rosen, die bisher ausgezeichnet wurden, sind besonders gesund (auch ohne Spritzungen) und werden vorwiegend in öffentlichen Grünanlagen gepflanzt.

Im Gegensatz zu anderen Rosenauszeichnungen wird das ADR-Prädikat Sorten, die die Anforderungen nicht mehr erfüllen, wieder entzogen. So wurde zum Beispiel der Weltrose 'Schneewittchen' (Kordes 1958) das Prädikat 2004 nach 44 Jahren wieder aberkannt.

ADR-Prüfgärten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die elf Prüfgärten befinden sich in folgenden Städten und Gemeinden und sind zum Teil auch öffentlich zugänglich.

Von Nord nach Süd:

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: ADR-Rose – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Eine Auswahl an ADR Rosen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: ADR-Rose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien