Adi (Name)

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Adi ist ein männlicher oder weiblicher Vorname bzw. Familienname.

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Namen Adi existieren verschiedene Herleitungen.

Als geschlechtsneutraler Vorname ist er in Israel in Gebrauch. Dort sind ungefähr 76 % der Namensträger weiblich, 24 % männlich.[1] עֲדִי ʿadi leitet sich als hebräischer Vorname von der gleichlautenden Vokabel mit der Bedeutung „Juwel“, „Schmuck“ ab.[2][3]

Währenddessen ist Adi in Indonesien, Deutschland und Rumänien ausschließlich als Männername in Gebrauch.

In Indonesien wird er vom Sanskritwort आदि abgeleitet und bedeutet „erster“, „zuerst“.[4]

In Deutschland wird er als Diminutiv von Adolf, in Rumänien von Adrian verstanden.[5]

Bekannte Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Scheich Adi (1078–1163), Reformator des jesidischen Glaubens
  • Adi Hirschal (* 1948), österreichischer Schauspieler
  • Adi Holzer (* 1936), österreichischer bildender Künstler
  • Adi Hütter (* 1970), österreichischer Fußballspieler und -trainer
  • Adi Lödel (1937–1955), deutscher Schauspieler
  • Adi Macek (1939–1993), österreichischer Fußballspieler
  • Adi Meyerson (* ≈1990), US-amerikanische Jazzmusikerin
  • Adi Peichl (1945–2020), österreichischer Schauspieler und Regisseur
  • Adi Pinter (1948–2016), österreichischer Fußballtrainer und Politiker
  • Adi Rinner (* 1938), österreichischer Komponist und Dirigent
  • Adi Rosenblum (* 1962), israelisch-österreichische Künstlerin
  • Adi Shamir (* 1952), israelischer Mathematiker und Kryptologe
  • Adi Rocha Sobrinho Filho (* 1985), brasilianischer Fußballspieler
  • Adi Sprinkart (1953–2013), bayerischer Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)

Zwischenname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familienname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spitzname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. עדי. In: Shem-Li. Shem-Li, abgerufen am 12. Mai 2022 (hebräisch).
  2. Adi (1). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 13. Mai 2022 (englisch).
  3. Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 926.
  4. Adi (2). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 12. Mai 2022 (englisch).
  5. Adi (3). In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 12. Mai 2022 (englisch).
  6. vgl. u. a. Gudrun Pausewang: Adi, Jugend eines Diktators. Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 1997, ISBN 3-473-35179-2