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Affaltern

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Affaltern
Markt Biberbach
Wappen von Affaltern
Koordinaten: 48° 29′ N, 10° 44′ OKoordinaten: 48° 29′ 12″ N, 10° 44′ 19″ O
Höhe: 459 m
Einwohner: 534 (2025)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86485
Vorwahl: 08293

Affaltern (umgangssprachlich auch Apfeltrach)[2] ist ein Pfarrdorf und Ortsteil des Marktes Biberbach im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern (Deutschland).
Zur Gemarkung gehört auch der Weiler Salmannshofen (ehemals Kloster Salmannshofen).

Bis 1803 stand Affaltern unter der Ortsherrschaft des Domstifts Augsburg. Bis zur Gebietsreform in Bayern am 1. Juli 1972 gehörte die selbstständige Gemeinde Affaltern mit ihren beiden Ortsteilen Monburg und Salmannshofen zum Landkreis Wertingen und wurde dem Landkreis Augsburg (zunächst mit der Bezeichnung Landkreis Augsburg-West) zugeschlagen. Am 1. Mai 1978 wurde sie in den Markt Biberbach eingemeindet.[3] Monburg kam zu Heretsried.

Der Ortsname Affaltern leitet sich von der ursprünglichen Bezeichnung „Affiltrach“ ab, die 1254 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Name setzt sich aus dem mittelhochdeutschen Wort affalter (Apfelbaum) und dem Suffix -ach zusammen, was eine Siedlung bei den Apfelbäumen beschreibt. Im lokalen Dialekt blieb die ursprüngliche Form in der Aussprache „Apfldrach“ erhalten, während sich schriftlich ab dem 15. Jahrhundert die heutige Form Affaltern durchsetzte.[4]

St. Sebastian in Affaltern

Die katholische Pfarrei St. Sebastian mit der Pfarrkirche St. Sebastian gehört zur Pfarreiengemeinschaft Biberbach im Dekanat Augsburg-Land im Bistum Augsburg. Zur Pfarrei gehört noch Salmannshofen.

Die Kreisstraße A 12 führt von Biberbach über Albertshofen, Dennhofmühle, Baletshof, Salmannshofen, Affaltern und Lauterbrunn nach Welden. Die Kreisstraße A 27 führt von der Kreisstraße DLG 10 (Landkreisgrenze bei Osterbuch) über Affaltern nach Heretsried.

Commons: Affaltern – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Einwohnermeldeamt Markt Biberbach
  2. KIGG GmbH Florian Solcher: Markt Biberbach :: Ortsteile. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2021; abgerufen am 1. Juni 2021.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.
  4. Doris Wiedemann: Ortsnamen im Landkreis Augsburg: Fischach, Lindach und Steppach. In: Augsburger Allgemeine. 1. Februar 2026, abgerufen am 27. Februar 2026.