Agnes von Schlesien-Liegnitz

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Ulrich I. (links) und Agnes (rechts), Zeichnung der Doppeltumba in der Stiftskirche Stuttgart aus der Handschrift Memoriae posteritatique inclytae domus Wirtembergicae sacrum von 1583
Doppeltumba in der Stiftskirche Stuttgart

Agnes von Schlesien-Liegnitz (* nach 1242 in Breslau; † 13. März 1265) war ab 1248 Herzogin von Liegnitz und durch Heirat Gräfin von Württemberg.

Agnes entstammte dem Liegnitzer Zweig der Schlesischen Piasten. Sie war die älteste Tochter von Herzog Boleslaw II. und Hedwig († 1259), Tochter des Grafen Heinrich von Anhalt.

Nach 1259 heiratete Agnes den württembergischen Grafen Ulrich I. (Ulrich der Stifter), dessen erste Frau Mechthild von Baden zuvor (wahrscheinlich 1258) verstorben war. Vermutlich starb Agnes bei der Geburt ihres einzigen Sohnes, des späteren Grafen Eberhard I. (Eberhard der Erlauchte). Begraben wurde sie in der Stiftskirche Beutelsbach; ihre Gebeine wurden vermutlich im Jahr 1321 in die Stiftskirche Stuttgart überführt.

Agnes war die Enkelin Herzogs Heinrich II. von Schlesien, genannt der Fromme, sowie Urenkelin der Heiligen Hedwig von Andechs.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1: Das Haus Württemberg von Graf Ulrich dem Stifter bis Herzog Ludwig. 6. Auflage. Landhege, Schwaigern 2014, ISBN 978-3-943066-34-0, S. 40–46.