Agrargeographie

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Terrassenfeldbau in Písac, Peru

Die Agrargeographie, auch Agrargeografie, ist ein Teilgebiet der Geographie. Sie erfasst, beschreibt und erklärt den agrarisch geprägten Teil der Erdoberfläche nach dessen Stoff, seiner Form, der Lage und Struktur sowie dem Wirkungsgefüge der vorkommenden Geofaktoren, die zu dieser Erscheinung führen.

Ansätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb der Geographie ist die Agrargeographie der Humangeographie zuzuordnen. Traditionell wird sie dort als Teil der Wirtschaftsgeographie (Primärsektor) gesehen. Mit Fortschreiten einer holistischen Betrachtungsweise der Geographie wird die Agrargeographie jedoch meist nicht mehr isoliert, sondern im Rahmen jeweiliger regionaler geographischer Fragestellungen betrieben (z. B. Gebirgsforschung, Geographische Entwicklungsforschung). Außerdem gehört sie als interdisziplinäres Gebiet zu den Agrarwissenschaften.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene agrargeographische Ansätze:

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Forschungsthemen reichen von Standorttheorien der agrarischen Landnutzung (z. B. Thünensche Ringe), regionalen agrarischen Landnutzungssystemen (z. B. Tropen), über die Agrarkolonisation bis hin zu den Auswirkungen von Zersiedelung und Flächenverbrauch.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Agrargeographische Karten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien