Aichmühle (Titting)

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Aichmühle
Markt Titting
Koordinaten: 49° 0′ 45″ N, 11° 11′ 17″ O
Eingemeindet nach: Titting
Ortsbild
Ortsbild

Die Einöde Aichmühle ist ein Ortsteil des Marktes Titting im oberbayerischen Landkreis Eichstätt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aichmühle liegt an einer Biegung des oberen Anlautertales etwa 700 m nordwestlich von Bürg auf circa 465 m Meereshöhe. Von Titting ist die Mühle rund drei Kilometer entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Salbuch des Eichstättisch-Fürstbischöfliches Pflegamtes Titting-Bechthal von 1548 wird die Aichmühle zum Weiler Unterkesselberg gehörend genannt; die drei Weiler Ober-, Mittel- und Unterkesselberg bildeten damals eine „Gemain“. Grundherr war das Domkapitel zu Eichstätt. Im 17. Jahrhundert hatte die Mühle die Familie Bayr und im 18. Jahrhundert Eberhardt zu Lehen. Mit der Säkularisation übernahm 1802 Anton Schielein das Mühlgut „Eichmühle“.

Am 1. Juli 1971 schloss sich bei der Gebietsreform die Gemeinde Kesselberg und damit auch die Aichmühle an den Markt Titting an.[1]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1848 errichteten, durch Putzbänder gegliederten Wohnhaus der Mühle ist eine Sonnenuhr angebracht; das Zuhaus (Korb) aus dem 18. Jahrhundert besitzt ein Kalkplattendach. Im 19. Jahrhundert wurde eine Hofkapelle angebaut.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Titting. Beiträge zur Natur- und Kulturgeschichte des mittleren Anlautertales. Kipfenberg: Hercynia Verlag 1999, insbes. S, 161, 167
  • Denkmäler in Bayern. Band I.2 Oberbayern. München: R. Oldenbourg Verlag 1986, S. 233
  • Historischer Atlas von Bayern. Band 5–7, S. 88

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aichmühle (Titting) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 482.