Albert B. Fall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Albert B. Fall

Albert Bacon Fall (* 26. November 1861 in Frankfort, Kentucky; † 30. November 1944 in El Paso, Texas) war ein US-amerikanischer Politiker (Republikanische Partei), der den Bundesstaat New Mexico im US-Senat vertrat und zeitweise Innenminister unter Präsident Warren G. Harding war.

Bekannt wurde er vor allem durch seine unrühmliche Rolle im Teapot-Dome-Skandal, einer Bestechungsaffäre, bei der es um die Vergabe von Ölförderrechten in Wyoming ging. Fall ging als das erste Kabinettsmitglied in die US-Geschichte ein, das für während seiner Amtszeit begangene Vergehen (in diesem Fall Bestechung) tatsächlich eine Gefängnisstrafe absitzen musste.[1][A 1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert B. Fall im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ex-Secretary Fall dies in El Paso. New York Times, 1. Dezember 1944, S. 23
  1. Verurteilt wurde er zu einer Geldstrafe i. H. von 100.000 Dollar sowie zu einem Jahr Gefängnis – Fall wurde aber nach 9 Monaten Haft entlassen. Der „Darlehensgeber“, der Öl–Tycoon und Freund Falls Edward L. Doheny, wurde allerdings in gleicher Sache freigesprochen (s. Leslie E. Bennett: One Lesson From History: Appointment of Special Counsel and the Investigation of the Teapot Dome Scandal. In: The Brookings Institution. academic.brooklyn.cuny.edu. 1999. Abgerufen am 26. April 2016.).