Alborosie

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Alborosie in Jamaika (2008)

Alborosie (* 4. Juli 1977 als Alberto d'Ascola in Marsala, Sizilien) ist ein Reggaemusiker und lebt in Kingston auf Jamaika.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine musikalische Karriere begann er in der Band Reggae National Tickets. 2001 entschied sich Alborosie, eine Solo-Karriere zu starten. Er zog von Italien nach Jamaika, um den Wurzeln der Reggaemusik näher zu sein und um die Rastafarikultur kennenzulernen.[1]

Er arbeitete bereits mit Künstlern wie Gentleman, Shakira und Wiz Khalifa zusammen. Sein erstes Solo-Album Soul Pirate wurde ein großer Erfolg.[2]

Im Sommer 2007 trat Alborosie auf dem Kölner Summerjam-Festival auf, im August 2008 auf dem Uppsala Reggae Festival,[3] im August 2010 auf dem Chiemsee Reggae Summer-Festival und im Juli 2012 und 2013 erneut auf dem Summerjam-Festival.

2010 veröffentlichte er eine limitierte Zusammenstellung mit (zum Teil älteren, bereits veröffentlichten) Duetten unter dem Titel Alborosie & Friends, auf der Stücke mit u. a. Horace Andy, Luciano, Busy Signal, Sizzla und Black Uhuru enthalten sind. Die Doppel-CD wurde 2014 wiederveröffentlicht.[4][5]

Alborosies größte Erfolge sind Herbalist, Rastafari Anthem, Kingston Town, und Call Up Jah. Das Video zu "Herbalist" wurde in Jamaika wegen des starken Bezugs zum Drogenhandel zeitweise verboten. Bei den MOBO Awards 2011 in Glasgow wurde er als bester Reggaekünstler ausgezeichnet.[6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albumtitel Jahr Anmerkungen
Rough Tune 2007 Demo
Soul Pirate 2008 2015 mit Bonustracks wiederveröffentlicht
Escape from Babylon 2009 2010 unter dem Titel Escape from Babylon to the Kingdom of Zion mit Bonustracks wiederveröffentlicht
Dub clash 2010
Alborosie & Friends 2010 2010 in limitierter Auflage erschienen, 2014 wiederveröffentlicht
2 Times Revolution 2011
Sound the System 2013
Dub the System 2013 Dub-Album zu Sound the System
Sound the System Showcase 2014 Discomixes zu Stücken aus Sound the System
Alborosie Meets King Jammy - Dub Of Thrones 2015
Freedom & Fyah 2016

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alborosie marks journey from Sicily to Kingston Town (Memento vom 22. Februar 2008 im Internet Archive)
  2. Sicilian reggae performer wows Jamaica. In: The Daily Telegraph, 19. Januar 2008. Abgerufen am 24. Oktober 2008. 
  3. Första artisterna till Reggaefestivalen klara. In: Upsala Nya Tidning, 3. März 2008. Abgerufen am 24. Oktober 2008. 
  4. Kurzkritik zu Alborosie & Friends bei Popshot, 4. Juli 2014. Abgerufen am 26. Juli 2014.
  5. Alborosie & Friends bei Discogs, Abgerufen am 17. September 2015
  6. Liste der MOBO-Awards-Gewinner 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alborosie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien