Alexandre Dumas (Métro Paris)

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Metro-M.svg Alexandre Dumas
Metro de Paris - Ligne 2 - Alexandre Dumas 03.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) 02Paris m 2 jms.svg
Ort Paris XI, XX
Eröffnung 31. Januar 1903
Zugang im Stil des Art nouveau

Der U-Bahnhof Alexandre Dumas ist eine unterirdische Station der Linie 2 der Pariser Métro.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station befindet sich am Grenzpunkt des Quartier de la Roquette und des Quartier Sainte-Marguerite im 11. Arrondissement mit dem Quartier du Père-Lachaise und dem Quartier de Charonne im 20. Arrondissement von Paris. Sie liegt längs unter dem Boulevard de Charonne zwischen dessen Kreuzung mit der Rue Alexandre Dumas und dem Straßenzug Rue de Charonne – Rue de Bagnolet.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namengebend ist die Rue Alexandre Dumas. Der Schriftsteller Alexandre Dumas (1802–1870) wurde insbesondere durch seine Historienromane Die drei Musketiere und Der Graf von Monte Christo berühmt.[1]

Bei ihrer Eröffnung und in den folgenden 67 Jahren hieß die Station „Bagnolet“. Die namengebende Rue de Bagnolet führt in Richtung des am östlichen Stadtrand gelegenen Vororts Bagnolet. Um Verwechslungen mit dem 1971 eröffneten U-Bahnhof Porte de Bagnolet zu vermeiden, wurde die Station am 13. September 1970 umbenannt.

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde am 31. Januar 1903 von der Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris (CMP) eröffnet, als die Verlängerung deren Linie 2[Anm. 1] von Anvers nach Bagnolet in Betrieb ging.[2] Drei Monate lang war sie östlicher Endpunkt der Linie, ehe diese am 2. April 1903 bis zu ihrer heutigen Endstation Nation verlängert wurde.

Die 75 m lange[3] Station liegt unter einem elliptischen Deckengewölbe. Sie hat 4 m breite Seitenbahnsteige an zwei Streckengleisen und Seitenwände, die der Krümmung der Ellipse folgen.[4][Anm. 2] Der einzige Zugang liegt im Mittelstreifen des Boulevard de Charonne südlich der Einmündung der Rue de Bagnolet, er weist das von Hector Guimard entworfene Art-nouveau-Dekor auf.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Linie 2 liefen zunächst zweiachsige Fahrzeuge mit Holzaufbauten, die Züge bestanden aus sechs kurzen Beiwagen und einem Triebwagen an jedem Zugende. Von 1914 bis 1981 wurde die Linie von fünfteiligen, grün lackierten Sprague-Thomson-Zügen[Anm. 3] befahren. Da sie mittelfristig nicht auf gummibereifte Fahrzeuge umgestellt werden sollte, kam ab 1979 die Baureihe MF 67 auf die Strecke, die ihre Vorgänger innerhalb von zwei Jahren vollständig ablöste.[5] Seit 2008 kommen Serienfahrzeuge der Baureihe MF 01, seit 2011 ausschließlich, zum Einsatz.[6]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zur Unterscheidung von der Linie 2 Sud (heute Linie 6) hieß sie zunächst Linie 2 Nord
  2. Die Seitenwände ähnlicher Stationen der konkurrierenden Gesellschaft Nord-Sud verlaufen im unteren Bereich geradlinig vertikal
  3. Gegen Ende ihrer Einsatzzeit kamen auch graue Sprague-Thomson-Züge, die ursprünglich der Linie 1 vorbehalten waren, auf die Strecke

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 54.
  2. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 150.
  3. Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.
  4. Jean Tricoire: op. cit., S. 43.
  5. Jean Tricoire: op. cit., S. 154.
  6. Julian Pepinster: Le métro de Paris. Éditions La Vie du Rail, Paris 2010, ISBN 978-2-918758-12-9, S. 185.
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Koordinaten: 48° 51′ 23″ N, 2° 23′ 40″ O