Alexia (Sängerin)

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Dieser Artikel behandelt die italienische Sängerin Alexia. Für die zyprische Jazz- und Popsängerin siehe Alexia Vassiliou
Alexia, 2008

Alexia (Alessia Aquilani, * 19. Mai 1967 in La Spezia, Italien) ist eine Eurodance-Sängerin, die seit 1996 erfolgreich ist. Ihr größter internationaler Hit war 1997 Uh La La La.

Biografie[Bearbeiten]

Bereits mit vier Jahren nahm Alessia Aquilani an verschiedenen lokalen Musik- und Tanz-Wettbewerben teil und erhielt den Spitznamen Little Wonder. Mit sieben Jahren bekam die Italienerin Klavier- und Gesangsunterricht in der Schule. Ihre bevorzugte Musikrichtung war in dieser Zeit Rhythm and Blues, besonders mochte sie die Songs von Aretha Franklin. Als Aquilani zwölf Jahre alt war, machte sie eine Tanzausbildung und sammelte Erfahrungen vor Live-Publikum. Nach der Schulzeit sang sie in verschiedenen Bands und trat in Diskotheken auf.

Ihre Profikarriere begann 1989 beim Label Euroenergy, das zu Discomagic gehört. Unter den Namen Alexia Cooper und Lita Beck veröffentlichte sie einige Singles. In dieser Zeit begann die Arbeit mit Roberto Zanetti, der auch als Robyx bekannt wurde, und bei dessen Label DWA (Dance World Attack). Zanettis Schwester Viviana hatte Aquilani bei einem ihrer Diskothekenauftritte gehört und den Kontakt hergestellt.

Die Italienerin sang den Background bei Please Don’t Go von Double You, einem europaweiten Top-10-Hit 1992. In den folgenden zwei Jahren arbeitete sie u.a. für DiGiLove, Cybernetica, Wegen, Galactica und Fourteen 14 sowie als Sängerin für Ice MC, dessen Titel Think About the Way 1996 Teil des Soundtracks zu Trainspotting wurde. Ice MC ging mit ihr auf europaweite Club-Tour.

1995 veröffentlichte sie die erste Single als 'Alexia', Me & You, die in ihrer Heimat die Chartspitze eroberte. Es folgten Hits, wie Summer Is Crazy, Number One (beide Nr. 1 in Italien) und Uh La La La, die sich auch auf ihrem 1997er Debütalbum Fan Club befanden. Das zweite Album The Party, inklusive der Singles Gimme Love, The Music I Like und Keep on Movin’, erschien 1998 bei Sony Music. Davon wurden 500 000 Stück verkauft.

Das letzte gemeinsame Projekt mit Robyx war das Album Happy (1999), das in Italien und Asien erfolgreich war. Nach Veröffentlichung einer Greatest-Hits-CD im Sommer 2000 probierte Alexia auch andere Musikstile aus. Das Resultat war der Longplayer Mad for Music, der 2001 in Italien erschien. Bis 2009 folgten diverse Veröffentlichungen, hauptsächlich in italienischer Sprache.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of Italy.svg IT
1998 The Party 97
(1 Wo.)
17
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 1998
1999 Happy 31
(3 Wo.)
2002 Alexia 100
(1 Wo.)
14
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. März 2002
2003 Il cuore a modo mio 100
(1 Wo.)
17
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. März 2003
2004 Gli occhi grandi della luna 56
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Juli 2004
2005 Da grande 58
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2005
2009 Ale & C. 69
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Februar 2009
2015 Tu puoi se vuoi 93
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2015
weitere Alben
  • 05/1997: Fan Club
  • 06/2001: Mad for Music
  • 07/2008: Ale’
  • 06/2010: Stars
  • 06/2013: iCanzonissime

Kompilationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of Italy.svg IT
2000 The Hits 26
(14 Wo.)
weitere Kompilationen
  • 1998: Remix Album ’98
  • 1999: The Best Of
  • 06/2007: Le più belle di …

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH Flag of the United Kingdom.svg UK Flag of Italy.svg IT
1995 Me and You 1
(14 Wo.)
mit Double You
1996 Summer Is Crazy
Fan Club
36
(1 Wo.)
25
(6 Wo.)
1
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Mai 1996
1996 Number One 3
(9 Wo.)
1997 Uh La La La
Fan Club
30
(13 Wo.)
6
(14 Wo.)
16
(16 Wo.)
10
(9 Wo.)
6
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. April 1997
1998 Gimme Love
The Party
38
(1 Wo.)
17
(4 Wo.)
3
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. März 1998
1998 The Music I Like
The Party
31
(2 Wo.)
5
(6 Wo.)
1999 Goodbye
Happy
6
(9 Wo.)
1999 Happy
Happy
18
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 1999
2000 Ti amo ti amo 12
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. Mai 2000
2000 Non ti dimenticherò
Come fa bene l’amore
34
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2000
mit Gianni Morandi
2001 Money Honey
Mad for Music
85
(4 Wo.)
21
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Mai 2001
2002 Dimmi come …
Alexia
4
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. März 2002
2003 Ring 48
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Februar 2003
2003 Per dire di no
Il cuore a modo mio
83
(3 Wo.)
11
(10 Wo.)
2003 Egoista
Il cuore a modo mio
46
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2003
2004 Come tu mi vuoi (You Need Love)
Gli occhi grandi della luna
49
(2 Wo.)
2005 Da grande
Da grande
18
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2005
2009 Biancaneve
Ale & C.
6
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2009
feat. Mario Lavezzi
weitere Singles
  • 1989: It’s All Right (als Lita Beck)
  • 1989: Boy (als Alexia Cooper)
  • 1992: Let You Go (als Alexia Cooper)
  • 1997: Hold On
  • 1997: Virtual Reality
  • 1998: Keep on Movin’
  • 2001: Summerlovers
  • 2003: Il cuore a modo mio
  • 2009: „WE“ Is the Power (Alexia feat. Bloom 06)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: Singles Alben UK IT; M&D-Chartarchiv. Musica e dischi, abgerufen am 2. August 2015 (italienisch, kostenpflichtiger Abonnement-Zugang).  Guido Racca & Chartitalia: Top 100 FIMI Album. Lulu, 2013, S. 67.  Guido Racca & Chartitalia: Top 100 FIMI Singoli. Lulu, 2013, S. 63.
  2. a b c Gold-/Platin-Datenbanken: DE AT CH UK

Weblinks[Bearbeiten]