Alfred Zerban

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alfred Zerban (* 15. Juli 1933 in Essen; † 25. Juni 2014 in Bergisch Gladbach[1]) war ein deutscher Hörfunkjournalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alfred Zerban (2012)

Alfred Zerban machte zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann, studierte dann Volkswirtschaft. Zu Beginn der 1960er Jahre arbeitete er als Redakteur für die Verbraucherzeitschrift DM, von 1963 bis 1965 war er stellvertretender Leiter der Wirtschaftsredaktion beim Hessischen Rundfunk. Am 1. Mai 1965 begann Zerban seine journalistische Tätigkeit beim Westdeutschen Rundfunk als Redakteur mit besonderen Aufgaben im Wirtschaftsressort. Am 1. Juli 1971 übernahm er die Leitung der von ihm gegründeten Verkehrsredaktion. Einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte Zerban durch die Sendung Freie Fahrt ins Wochenend, in der er in über 25 Jahren mehr als 1300 Autos auf ihre Verkehrstauglichkeit testete, unter anderem auf einer Buckelpiste in der Wahner Heide. Im Februar 1996 ging der mehrfach ausgezeichnete Zerban in den Ruhestand.[2]

Noch bis 2013 betrieb Alfred Zerban einen Hörfunkdienst, der deutsche Auslandssender mit Nachrichten belieferte. 80-jährig starb er nach langer schwerer Krankheit und hinterließ seine Ehefrau, mit der er 52 Jahre verheiratet war, und zwei Kinder. Er wurde am 8. Juli 2014 in seinem Heimatort Bergisch Gladbach in den „Gärten der Bestattung“ beigesetzt.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundesverdienstkreuz
  • Christophorus-Preis (mehrfach)
  • Ehrenpräsident der Gesellschaft für Ursachenforschung bei Verkehrsunfällen e. V.
  • Umweltschutzpreis der Stadt Essen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website der Gesellschaft für Ursachenforschung bei Verkehrsunfällen e. V., abgerufen am 2. November 2015
  2. Pressemitteilung des WDR vom 27. Juni 2014, abgerufen am 2. November 2015
  3. Mitteilung des Motor Presse Club e. V. Vom 26. Juni 2014, abgerufen am 2. November 2015