Alois III. zu Oettingen-Spielberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Fürst Johann Alois III. Anton zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg (* 9. Mai 1788 in Oettingen; † 7. Mai 1855 in München) war ein deutscher Standesherr.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alois III. war der Sohn des Fürsten Johann Alois II. Anton zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg (* 1758; † 1797) und der Maria Aloysia Prinzessin von Auersperg (* 1762; † 1825). Er hatte fünf Geschwister und gehörte der Römisch-katholischen Kirche an.

Alois war Königlich bayerischer Kronobrist-Kämmerer und Generalmajor.

1841 wurde Alois III. zu Oettingen-Spielberg mit dem Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone ausgezeichnet.[1]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alois war Mitglied der Ständeversammlungen des Königreichs Württemberg von 1815 bis 1819. Ab 1819/20 bis 1843 war er Abgeordneter in der Württembergischen Kammer der Standesherren, war aber nie persönlich anwesend. Seit 1819 war er außerdem erbliches Mitglied der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alois zu Oettingen-Spielberg heiratete in Hochaltingen am 31. August 1813 Amalie Auguste von Wrede (* 15. Januar 1796; † 11. September 1871), die älteste Tochter des bayerischen Generalfeldmarschalls Carl Philipp von Wrede. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:

  • Otto Karl, seit 1855 Fürst zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg (* 14. Januar 1815 in Oettingen; † 29. April 1882 in München, beerdigt in Oettingen), heiratete in Prußkau (Böhmen) am 6. November 1843 Georgine Clementine Gräfin von Königsegg-Aulendorf (* 1. April 1825 in Prußkau; † 7. Juni 1877 in Graz)
  • Mathilde Sophie (* 9. Februar 1816 in Oettingen; † 20. Januar 1886 Obermais bei Meran; beerdigt in Regensburg), heiratete in Oettingen am 24. Januar 1839 Maximilian Karl Fürst von Thurn und Taxis (* 3. November 1802 in Regensburg; † 10. November 1871 ebenda)
  • Gustav Friedrich (* 31. März 1817 in Oettingen; 21. Juli 1864 in Regensburg; beerdigt in Oettingen)
  • Bertha Johanna Notgera (* 1. August 1818 in Oettingen; † 11. September 1890 in Bad Reichenhall; beerdigt in Oberkirchberg), heiratete in Oettingen am 21. Juni 1842 Raymund Graf Fugger von Babenhausen (* 29. Juni 1810 in Oberkirchberg; † 5. April 1867 in Augsburg)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1854, S. 34

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 626.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]